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Bützow Bützow sündigt im Abschluss

Von roki | 14.09.2009, 01:57 Uhr

Die Landesliga-Kicker des TSV Bützow verloren auch ihr zweites Heimspiel der Saison.

Gegen den Kröpeliner SV hieß es nach 90 Minuten 2:4. Da die Bützower auf Kapitän Torsten Mahncke (Urlaub) und auf Libero Mario Bradatsch (verletzt) verzichten mussten, stand die etatmäßige Innendeckung nicht zur Verfügung. Zudem fiel mit Stefan Kuchenbecker ein weiterer Leistungsträger aus. Ohne sein Mitwirken fehlte es an Kreativität im Mittelfeld. Denn andere Kicker, die für ihn in die Bresche springen sollten, laufen ihrer Bestform hinterher. Die Bützower Personalnot war so groß, dass sie mit Frank Fust und Mario Kuska zwei Oldies reaktivieren, um wenigstens drei Wechsler auf der Bank zu haben. Insgesamt neun Spieler meldeten sich für die Begegnung ab.

Dennoch erarbeiteten sich die Bützower vor allem in der Anfangsphase ein optisches Übergewicht und verzeichneten sehr gute Torchancen. Die beste vergab Angreifer Robert Grabowski, als er einen Foulstrafstoß am Tor vorbei schoss (3.). Kurz darauf scheiterten Jakob Kühn und Chris Koslow nach einer Doppelpass-Kombination vor dem Kröpeliner Gehäuse. Als dann aber Grabowski einen Querpass des Kröpeliner Abwehrchefs Marcus Lisker dankend aufnahm, legte er Kühn das 1:0 vor.

Dann traten die Gastgeber jedoch unerklärlicher Weise auf die Bremse und nahmen das Tempo aus dem Spiel. Die Gäste kamen dadurch besser in Tritt. Torchancen ließ die neu formierte TSV-Defensive aber zunächst nicht zu. Umso überraschender fiel in der 39. Minute der Ausgleich. Ein Freistoß aus 30 Metern segelte ins Bützower Tor. Torhüter Mario Struminski machte dabei eine unglückliche Figur. Das war der Wendepunkt in einer bis dato überlegen geführten Partie.

Denn kurz nach dem Seitenwechsel markierte Kröpelins Mathias Hausburg per Elfmeter die 2:1-Gästeführung (48.). Die Bützower blieben am Drücker und erzielten durch Jakob Kühn das 2:2. Es dauerte aber nicht lange, da schlugen die Kröpeliner mit dem 3:2 zurück. Dabei stellte sich die Abwehr der Hausherren äußerst unglücklich an und verhalf den Gästen zur erneuten Führung. Nur 30 Sekunden später hatte Kühn eine dicke Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Als dann auch noch Grabowski nur den Pfosten traf, fingen die Bützower an, zu verzweifeln. Der Gast blieb durch Mathias Hausburg stets gefährlich. Er wurde immer wieder mit langen Bällen auf die Reise geschickt und setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 2:4.

Bützow: Struminski, Grundmann (Göllnitz), Winter, Boldt, Algner, Runge, Bärmlich, Köster (Kuska), Koslow (Fust), Grabowski und Kühn.