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rühn/hohen sprenz /teterow/güstrow /laage/güstrow Allein Schilkowski konnte für Traktor punkten;Nur der starke Jenenski spielte überzeugend;Gruszka wechselt zum Ball aus Zelluloid

Von Walter Meinck | 21.12.2010, 01:57 Uhr

In der I.

Tischtennis-Kreisklasse musste der VfB Traktor Hohen Sprenz zum Abschluss der Hinrunde beim FSV Rühn III eine unerwartet klare 1:10-Niederlage einstecken. Gegen die sehr ballsicheren und angriffsstarken Rühner waren die Gäste chancenlos und verloren, ob einiger knapper Ergebnisse vielleicht um den einen oder anderen Punkt zu hoch, doch insgesamt leistungsgerecht. Den Ehrenpunkt für die Hohen Sprenzer gewann Klaus Schilkowski gegen den spielstarken Sommer.

Rühn IV: Sommer (1,5;-1), Mergel (2,5), Ahrens (3,5), Niederstraßer (2,5)

VfB III: Schilkowski (1;-2,5),Schmidt (-2,5), Schaffrina (-2,5), Jörg Fentzahn (-2,5)

Auch der SV Agrotechnic Güstrow III erlebte mit 4:10 beim TTV Teterow eine Pleite. Ausschlag gebend war schon ein schwacher Start der Gäste: Nach den verlorenen Doppeln, einem Sieg von Dieter Jenenski und vier weiteren Niederlagen gerieten die Güstrower schon in der ersten Hälfte des Wettkampfes mit 1:6 so gut wie aussichtslos in Rückstand. Im weiteren Verlauf gelang es zwar den Agro-technicern, durch zwei Erfolge von Jenenski und einem Zähler von Manfred Kirsch den Rückstand auf 4:7 zu verkürzen. Aber schon mit den nächsten drei Spielen, die alle an die Gastgeber gingen, war die Niederlage der Güstrower perfekt. Wenn auch die Güstrower einige Parts nur knapp verloren - so das Doppel Jenenski/Dittner, die schon 2:0 führten, wie auch Herwig Dittner mit einer 2:3-Niederlage gegen Michelfeit - die Gäste boten insgesamt nur durchschnittliche Tischtenniskost. Um zu punkten war das zu wenig. Überzeugend spielte nur Dieter Jenenski, er blieb in seinen Einzelwettkämpfen ohne Niederlage.

Teterow: Michelfeit (2,5;-1), Lück (1,5;-2), Knabe (2,5;-1) Preuß (3,5)

Agro III: Jenenski (3;-0,5), Kirsch (1;-2,5), Dittner (-3,5), Schnittke (-3,5)

Der TTV Laage war gegen den Güstrower SC II chancenlos. Wenn auch die Gastgeber mit 2:10 ohne echte Siegchance waren, machten sie doch kein schlechtes Spiel. Betrachtet man dann noch die Einzelergebisse, die häufig nur knapp an die Güstrower gingen, hätten die Laager schon noch den einen oder anderen Punkt verdient gehabt. Ein Höhepunkt in diesem Match war ohne Zweifel das Spiel von Thomas Gruszka gegen den sehr erfahrenen Heiko Tolzin. Mit seinen immer wieder wirkungsvoll vorgetragenen Topspinbällen konnte sich der Laager schließlich knapp mit 3:2 durchsetzen. Den zweiten Punkt für die Laager gewann das Doppel Thomas Gruszka/Sylvia Eder gegen Guido Schlaak/Heiko Tolzin.

Laage: Meyer (-2,5), Gruszka (1,5;-1), S. Eder (0,5;-3), Taube (-3,5)

GSC II: Türr (3,5), Tolzin (2;-1,5), Stürmer (2,5), Schlaak (2;-0,5)