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Wittenberge Acht Stationen bis Knecht Ruprecht

Von Oliver Knoll | 13.12.2010, 01:57 Uhr

Eine Veranstaltung, bei der der Nachwuchs im Vordergrund steht und sich auch Mädchen und Jungen aus sozial schwächeren Familien integriert fühlen.

Dieses Ziel hat sich der ESV Wittenberge mit seinem alljährlichen vorweihnachtlichen Kinder-Hallen-Spiel- und Sportfest gesetzt. Und auch umgesetzt. Davon konnten sich die Besucher der Veranstaltung in der Allendehalle überzeugen.

Das Fest findet als offenes Sportfest mit Beteiligung von Aussiedlerkindern, Kindern des ESV Wittenberge und sozial schwachen Kindern der Stadt Wittenberge statt. "Wir haben 90 Kindern mit ihren Angehörigen hier", sagte ein zufriedener ESV-Vorsitzender Ulrich Kaliske, der sich im Vorraum gerade eine kurze Pause könnte. Sonst hatten er und seine Mitstreiter vom ESV viel tun. Sei es, die liebevoll hergerichtete Geschenke-Ecke zu bewachen oder halt den Betrieb an den Stationen zu überwachen.

Sieben Stationen warteten auf den Nachwuchs. Ringe werfen, Torwandschießen, den Lauf über einen kleinen Hindernisparcours oder der Zielwurf mit dem leichten kleinen Tischtennisball - die Aufgaben waren nicht immer ganz leicht. Doch jede der Stationen war auch mit einem künftigen Übungsleiter besetzt. Die neuen C-Trainer haben gerade ihre Lizenz beim Lehrgang des Kreissportbundes erworben, das Sportfest war die abschließende Aufgabe. Und Hilfestellung gibt man gern. "Ich wollte ihn unterstützen, es sollte doch mal treffen", erklärte ESV-Schachspieler Mario Wagner, warum er für den dreijährigen Louis die Distanz beim Torwandschießen etwas verkürzte.

Abkürzen konnte der Nachwuchs bei der "Jagd" auf die Geschenke nicht. Sämtliche absolvierte Stationen wurden auf einem Laufzettel abgehakt. Nach den ersten sieben folgte noch ein Besuch der Hüpfburg, zwischendurch gab es noch einen Imbiss. Dann war das Ziel erreicht. Bei Station 9 wartete Kneckt Ruprecht. Mit den Geschenken.