Ein Angebot des medienhaus nord

Wittenberge 16 Mixed-Teams jagen Grenzgänger

Von Oliver Knoll | 05.02.2010, 01:57 Uhr

Spannende Duelle am Netz, gemeinsamer Bettenbau in der Halle und zwischen den beiden Spieltagen meist eine tolle Party bis in die Nacht hinein.

Damit machte sich das Mixed-Volleyballturnier des SSV Empor 90 Wittenberge um den Volks- und Raiffeisenbank-Cup über die Grenzen Brandenburgs hinaus einen Namen. Und so findet Sonnabend und Sonntag (jeweils ab 10 Uhr) in der Sporthalle des Oberstufenzentrums in der Bad Wilsnacker Straße bereits die 8. Auflage dieser Veranstaltung statt.

Diesmal allerdings nur in einer Sporthalle. "Bis jetzt haben 17 Mannschaften ihr Kommen zugesagt. Es waren schon ein paar mehr, doch von einigen Teams haben wir auch schon wieder Absagen erhalten. Da spielen wir nur in einer Halle", sagte Andreas Exner, Abteilungsleiter der Empor-Volleyballer. Also geht das gesamte Turniergeschehen von Eröffnung bis Siegerehrung in der OSZ-Halle über die Bühne, die Allendehalle wird diesmal gar nicht benötigt.

Den Mixed-Volleyballern - bis auf ein Team haben alle im Leistungsbereich gemeldet - wird es egal sein, Hauptsache in der OSZ-Halle herrscht gute Stimmung. So wie im vergangenen Jahr, als im letzten von 59 Spielen die Hamburger/Berliner Kombination "Grenzgänger" mit einem Zwei-Satz-Erfolg gegen den ESV Schwerin sich vor mehr als hundert Volleyballern und mindestens ebenso vielen Zuschauern den Sieg beim 7. Mixed-Cup holte. Vor Jahresfrist gingen übrigens 14 Mannschaften an den Start.

Die "Grenzgänger" haben ihre Teilnahme auch für diesmal zugesagt und werden versuchen, den Titel zu verteidigen. Dabei werden sie von 16 Teams mit zum Teil abenteuerlichen Namen gejagt. Darunter mit "Slow & Old" (Berlin) und dem ESV Schwerin die zweit- und drittplatzierten Mannschaften aus dem Jahr 2009. Ebenfalls am Start die Vertretung "Blau-Weiß Ostseeschmuck Ribnitz-Damgarten" um den ehemaligen Wittenberger Karsten Puls. Der hatte vor Jahresfrist an dieser Stelle angekündigt, mit seinem Team diesmal einen Platz unter den ersten Zehn anzustreben.