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HC Empor Rostock Spieler zu Statisten degradiert

Von HERO | 08.12.2013, 18:27 Uhr

Rastislav Trtik nach dem 26:42 von Essen: „Nichts aus meinem taktischen Repertoire half. Es gibt halt Tage, an denen der Trainer machtlos ist“

Das 26:42 von Essen bewirkte, dass der HC Empor auf den Plätzen eins bis 13 einziges Team mit einem negativen Torverhältnis ist. 449 Gegentreffer hat neben Rostock auch der Letzte Tarp-Wanderup kassiert – nur die weiteren Abstiegskandidaten Leutershausen (470) und Saarlouis (477) „fraßen“ noch mehr.

Rastislav Trtik entschuldigte sich nach der Partie vor 2354 Zuschauern für den Auftritt seiner Sieben: „Viele meiner Spieler sind momentan körperlich am Ende, klagen über Verletzungen, stellen sich aber trotzdem in den Dienst des Vereins. Eigentlich bräuchten sie eine Pause.“ Da hat der Rostocker Coach zweifelsfrei Recht. Die hinten und vorn aufwändige Spielweise hat ihre Spuren hinterlassen. Das auch, weil vom Kader her wenig Entlastung für die Stammkräfte möglich ist, 17- oder 18-Jährige da einfach nicht in die Bresche springen können.

Der Tscheche begann mit seinem bekannten 4:2-Abwehrsystem, wechselte später auf 3:3. „Als das dann auch nicht half, spielten wir 5:1 und 6:0, versuchten es sogar mit einer Manndeckung gegen Regisseur Philipp Pöter – alles umsonst. Der Kontrahent wusste auf jede Variante eine Antwort“, so der 52-Jährige.


Schon am Mittwoch geht es gegen Altenholz weiter