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Handball Titel vor Augen, Platz zwei im Visier

Von olik | 12.04.2018, 23:49 Uhr

Prignitz-Duo will seine führende Rolle in der Landesliga bestätigen

Den Staffelsieg vor Augen, Platz zwei fest im Visier. Der PHC Wittenberge (morgen zu Gast bei Hansa Wittstock) und der SV Blau-Weiß Perleberg im Heimspiel gegen den Oranienburger HC III (Sonntag, 16 Uhr/Rolandhalle) wollen ihre führende Rolle in der Handball-Landesliga Nord bestätigen. Sorgenkind bliebt der HC Pritzwalk. Das Schlusslicht muss versuchen, beim SV Jahn Bad Freienwalde II zu punkten

SV Blau-Weiß Perleberg – Oranienburger HC III (Hinspiel: 30:26). Nach sechs Siegen in Folge gehen die Perleberger mit viel Selbstvertrauen in das Heimspiel. „Auch wenn wir diesmal am Sonntag spielen, wollen wir diese Serie nicht abreißen lassen und haben uns fest vorgenommen, zu gewinnen. Und zwar hoch, denn im Kampf um Platz zwei wird es am Ende eng und da zählt ein gutes Torverhältnis“, sagte Blau-Weiß-Spielertrainer Marcel Domagala.

Personelle Probleme gibt es bei den Gastgebern keine. Die Rolandstädter können gegen den Tabellenneunten aus dem Vollen schöpfen. Und so soll im Vierkampf um Platz zwei mit Eberswalde II, Wittstock und Angermünde eben die vom Coach angesprochene gute Ausgangsposition geschaffen werden.

Allerdings wissen die Blau-Weißen, dass die Partie gegen Oranienburg kein Selbstläufer wird. „Wir werden sie keineswegs unterschätzen. Aber wir haben schon dort – obwohl wir nicht gut besetzt waren – das Hinspiel gewonnen. Aber diesmal soll der Erfolg deutlicher ausfallen“, meinte Marcel Domagala. Und damit könnten er und seine Perleberger auch gleichzeitig dem HC Pritzwalk im Abstiegskampf ein wenig Schützenhilfe leisten. Denn der OHC III liegt nur zwei Zähler vor den Pritzwalkern.

FK Hansa Wittstock – PHC Wittenberge (18:25). Mit einem beruhigenden Vorsprung gehen die Wittenberger in die noch ausstehenden vier Partien. Nur noch ein Zähler fehlt zum Staffelsieg. Aber in Wittstock wartet keine leichte Aufgabe. „Die vielen jungen Hansa-Spieler werden wieder mit Tempohandball versuchen, das Spiel an sich zu reißen. Wir werden natürlich den Versuch unternehmen, das durch eine stabile Abwehr und einer konzentrierten Leistung im Angriff zu unterbinden“, sagte PHC-Spielertrainer Martin Hückel.

Gelingt das und die Gäste holen ein oder zwei Punkte, dann wird der Staffelsieg erst einmal zurückhaltend genossen. „Wir haben nichts geplant, sind uns aber bewusst, dass wir in diesem Spiel den Sack zu machen können. Ich denke am letzten Spieltag wird sich der Verein und die Mannschaft angemessen für die Unterstützung in dieser Saison bedanken“, erklärte der Coach.

Etwaigen Gerüchten, der PHC würde nicht aufsteigen wollen, widersprach Hückel deutlich. „ Sollten wir den nötigen einen Punkt holen, werden wir das Aufstiegsrecht in die Verbandsliga wahrnehmen. Dies wurde bereits innerhalb des Vorstands und in der Mannschaft eingehend besprochen und entschieden“.