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Tischtennis Tabellenführer zieht Bilanz

Von olik | 07.12.2016, 23:38 Uhr

Herren des ESV Wittenberge holen aus zwei Heimspielen drei Punkte

Die Tischtennisherren des ESV Wittenberge haben ihre Tabellenführung in der 1. Landesklasse Nord gefestigt. Aus den beiden Heimspielen gegen den Pritzwalker SV (10:5) und SV Hellas Nauen II (9:9) holte das Team drei Punkte. Ob die ESVer auch als Spitzenreiter in das neue Jahr gehen, das entscheidet sich in den Nachholspielen der Neustädter gegen Pritzwalk und Nauen. Die derzeitige Situation in der Tabelle lässt eine spannende Rückrunde erwarten. Die ersten fünf Teams liegen derzeit zwei Punkte auseinander.

Im Kreisderby wehrten die erfahrenen Wittenberger den Ansturm des jungen und aufstrebenden Pritzwalker Quartetts Marcel Kraft, Felix Goltz, Alexander Krüger und Tizian-Niklas Beer ab. Ausschlaggebend für den ESV-Erfolg war eine tolle Mannschaftsleistung. Zwar zeigte jeder in einem Einzel Schwächen, doch am Ende holten Jan Sawallisch (3,5), Kevin Beckendorf (2,5) sowie Dennis Schwarz und Steffen Pöhl (je 2) die nötigen Punkte zum Sieg gegen starke Pritzwalker. Beim PSV sammelten Tizian Niklas Beer (2,5), Alexander Krüger (1,5) und Felix Goltz (1) die Zähler.

Äußerst spannend ging es gegen Hellas Nauen II zu. Sämtliche Spielrunden endeten ausgeglichen. Unter dem Strich sahen Satz- (38:32) und Ballverhältnis (678:630) die Gastgeber vorn. Ausschlaggebend für die Punkteteilung war der Ausgang der Fünf-Satz-Spiele. Sieben mal ging es in die Verlängerung, fünf mal behielten dabei die Havelländer die Oberhand. Die Punkte für den ESV holten Kevin Beckendorf (4,5), Jan Sawallisch (2,5) sowie Dennis Schwarz und René Stahr (je 1).

ESV-Abteilungsleiter Jan Sawallisch zog auf der Vereinsseite ein Fazit: „Kevin Beckendorf, der die Liga in der Einzelwertung anführt, ist konstant wie eh und je und steht derzeit einfach etwas über dem Rest der Liga. Zudem sind er und ich eine Bank im Doppel. Unsere Nummern vier, fünf und sechs sind mit Steffen Pöhl, Robert Pöhls und René Stahr wirklich gut besetzt.“ Aber er sieht auch Schwächen. „Uns fehlt definitiv ein Zweierdoppel, das punktet. Dennis und mir geht vollkommen die Konstanz und Spielstärke vergangener Tage ab. Wollen wir wirklich aufsteigen, muss von uns beiden wieder viel mehr kommen“, sagte der Abteilungsleiter selbstkritisch.