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Ringen Silber und Bronze in Apolda

Von olik | 12.03.2018, 23:09 Uhr

ESV-Nachwuchs holt bei Titelkämpfen zwei Medaillen

Medaillenfreude beim ESV Wittenberge: Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Schülerinnen, Jugend und Frauen im thüringischen Apolda holte ein Quintett aus der Prignitz Silber und Bronze.

Mit einem klaren Punktesieg startete Lea Walter gegen Stacy Heilmann (Berlin) in der Gewichtsklasse bis 27 kg in das Turnier. Durch eine 3:8-Halbfinalniederlage stand die ESVerin im Kampf um Platz 3. Dort lag sie gegen Fiona Gasser (Greiz) zunächst nach Punkten in Führung, verlor dann aber per Schulterniederlage und verpasste das Podest nur knapp.

In der Gewichtsklasse bis 30 kg betrat Alyssa Schwabe für die Wittenberger die Matte. Nach Trainingsrückstand aufgrund von längeren Verletzungen und Krankheit hatte sie ihren beiden Kontrahentinnen nicht viel entgegen zu setzen und schied vorzeitig aus dem Turnier aus. Aber die ESVerin sammelte wieder etwas Kampfpraxis und kann positiv in die Zukunft blicken.

Eine bittere Niederlage musste Michelle Brendike bereits auf der Waage einstecken. Ihr fehlten rund 500 Gramm um in der Klasse bis 34 kg an den Start gehen zu können. Stattdessen startete sie in der Klasse bis 37 kg und begann dort mit einer Schulterniederlage gegen Leonie Kames (Frankfurt/Oder). Im zweiten Kampf hatte die ESV-Ringerin ein deutlich besseres Konzept gegenüber Cassidy Richter (Thalheim), jedoch fehlte ihr die Kraft, um sich gegen die deutlich schwerere Gegnerin bis zu Ende zu behaupten. Michelle Brendike verlor nach Punkten, musste sich mit Bronze zufrieden geben.

Svenja Konnick (bis 42 kg) stand aufgrund einer glücklichen Auslosung direkt im Halbfinale. Dort besiegte sie nach kurzer Zeit Charlotte Kröller (AC 1897 Werdau) auf Schultern. Im Finale gegen Melanie Lorenz (Zauckerode) stieß die noch sehr junge ESV-Kämpferin an ihre Grenzen und unterlag am Ende nach Punkten. Aber Svenja Konnick freute sich mit ihrem Trainer Peter Speck sehr über die Silbermedaille.

Mit der größten Konkurrenz – neun Kämpferinnen gingen in der Klasse bis 64 Kg auf die Matte – musste sich Alicia Speck auseinandersetzen. Zum Auftakt gelang der ESVerin ein schneller Schultersieg gegen Gia Schübler (Frankfurt/Oder). Gegen Gerda Barth (Erzgebirge Aue) begann es ähnlich, dann jedoch lief Alica Speck in einen gefährlichen Konter und unterlag. Im dritten Poolkampf verlor die Wittenbergerin knapp mit 5:6 gegen Jenny Blachut (Lugau). Auch im Duell um Rang fünf erging es Alicia Speck nicht besser, hier gab es ein 4:5 gegen eine Ringerin aus Halle-Neustadt. So langte es für die ESVerin zu einem guten 6. Platz in der stark besetzten Gewichtsklasse.