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Motorsport Premiere erhält viel Lob

Von olik | 28.03.2018, 05:37 Uhr

Spektakulärer Motorsport beim ersten Autocrossrennen in der Prignitz. Red Strips Garlin im Pech

Spannende Rennen mit spektakulären Überholmanövern, mutige Fahrerinnen und Fahrer, ein fachkundiges Publikum, passendes Wetter und eine perfekte Organisation – Das erste Autocrossrennen in der Prignitz auf einem Acker zwischen Reckenzin und Garlin machte Lust auf eine baldige Wiederholung. Der Aufwand, den das veranstaltende Team Red Strips Garlin mit seinen vielen Helfern betrieben hat, sorgte für sehr viel Lob bei den rund 100 gemeldeten Fahrern, deren Teams und den Zuschauern.

In den sechs Kategorien Jugend A (bis 60 PS), Front-A (bis 145 PS), Front-B (offen), Heck-A (offen), Heck-B (bis 200 PS) und Allrad (offen) kämpften die Piloten auf der rund 700 Meter langen Strecke um Meisterschaftspunkte in der WGB-Serie. WGB steht als Abkürzung für Wittenburg, Goldenstädt und Blievenstorf. Die beiden letztgenannten Dörfer waren ursprüngliche Austragungsorte. Garlin war der erste von Läufen, die vier weiteren finden in Waschow bei Wittenburg (21. April/22. September) und Tewswoos im Landkreis Ludwigslust-Parchim (25. Mai/11. August) statt.

„Wir sind mit der Veranstaltung sehr zufrieden, das Wetter spielt mit“, sagte Mitorganisator Benjamin Hamann bei Hälfte des Renntages. In einem sicheren Abstand zur Strecke beobachten mehrere Hundert Zuschauer und Aktive die Rundenjagd der Fahrer. Und wenn die Boliden dann bei der Kurvenfahrt Sand und Erde auf dem Acker aufwirbelten, schlug das Herz der Motorsportanhänger noch schneller. „Wenn alle kommen, dann kriegen wir 300 Leute zusammen“, freute sich Benjamin Hamann über die Teilnahme von mehr als 30 Teams. Überwiegend aus Mecklenburg-Vorpommern.

Für das eigene Team Red Strips Garlin lief es nicht ganz so gut. „Noch vor dem ersten Rennen sind uns zwei Autos kaputt gegangen“, erzählte Hamann. So fuhr nur Gordon Davids in der Kategorie Heck-A. Das aber sehr gut, am Ende belegte nach den Plätzen eins und zwei in den Vorläufen im Finale Rang zwei und sammelte so insgesamt 26 Punkte für das Team aus der Prignitz.

Was die Organisation betraf, da hätten die Garliner sicher viel mehr Zähler bekommen. Die Vorbereitungen dauerten etwas mehr als ein Jahr und immer mehr Unterstützer schlossen sich an. Deshalb bedankten sich die Red Strips nach der Veranstaltung bei ihren Helfern auch mit einer Party. Trotz der gelungenen Premiere bleiben die Ausrichter aber bescheiden. „Wir machen das hier nicht wegen Profit, sondern um die Rennserie am Leben zu erhalten“, meinte Benjamin Hamann.