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Handball Gute Saison mit Rang zwei gekrönt

Von olik | 07.05.2018, 23:31 Uhr

Blau-Weiß Perleberg sichert sich mit 34:31 gegen Templin Vizemeisterschaft

Der SV Blau-Weiß Perleberg ist Vizemeister der Handball-Landesliga Nord. Die Rolandstädter behaupteten Rang zwei am letzten Spieltag der Saison mit dem 34:31 (14:16)-Heimerfolg in der Rolandhalle gegen den Templiner SV Lok.

„Wir haben gewonnen und Platz zwei gesichert“, sagte dann auch der Perleberger Spielertrainer Marcel Domagala. Der aber vor allem in den ersten 30 Minuten keinen guten Auftritt seines Teams erlebte. „Da hatten wir in der Abwehr große Defizite, haben es den Templinern zu einfach gemacht, Tore zu erzielen. Vorn lief es bei uns gut“, lautete sein Fazit des ersten Durchgangs, in dem die Gastgeber fast immer einem Rückstand hinterherliefen.

Das änderte sich nach dem Wechsel. Die Blau-Weißen standen jetzt wesentlich besser in der Defensive, ließen weniger zu. „Uns gelang der Ausgleich und dann die Führung, die wir nicht mehr hergegeben haben. Es war in der zweiten Halbzeit ein spannendes Spiel, aber unser Sieg war nicht mehr gefährdet“, sagte der Spielertrainer zum zweiten Durchgang. Nur noch einmal – beim 31:30 – schien es eng zu werden. Doch auch diese Phase meisterten die Rolandstädter.

Am Ende bedeutete das 34:31 den zehnten Sieg im elften Heimspiel. Nur Staffelsieger PHC schaffte es, beide Punkte aus der Rolandhalle zu entführen. Und auch sonst können sich die Zahlen der Perleberger mehr als sehen lassen. Mit 18:4 Punkten (neun Siege, zwei Niederlagen) spielten sie eine bärenstarke Rückrunde und holten sich so am Ende verdient den zweiten Platz.

Die Blau-Weißen stellen mit 667 Toren den erfolgreichsten Angriff der Liga, erzielten zehn Treffer mehr als die Wittenberger. Und auch der beste Werfer dieser Landesligastaffel kommt aus Perleberg: Mirko Helmdach traf 215 mal ins gegnerische Tor. Auf Platz zwei dieser Kategorie folgt mit großem Abstand Sebastian Schaer (Templin/161).

„Wir sind mit unserem Abschneiden zufrieden“, erklärte Marcel Domagala. Das feierten die Blau-Weißen nach dem Templin-Spiel.