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Volleyball-Herrenkreisliga Blau-Weiß I quält sich zum Sieg gegen fünf Wittenberger

Von REIS | 08.02.2014, 10:24 Uhr

Der VfV Pritzwalk führt nach dem 8.

und 9. Spieltag weiter die Tabelle der Volleyball-Herrenkreisliga. Dahinter folgen die Teams der SG Vehlow/Lindenberg und des SV Blau-Weiß Perleberg.

Spitzenreiter VfV Pritzwalk gewann am 8. Spieltag in Gerdshagen gegen die TPBS Pritzwalk mit 3:0 Sätzen. „Ich hatte mir das wirklich schwieriger vorgestellt“, sagte VfV-Trainer Ulrich Weltzin. Auch wenn die Sätze nur mit 25:17, 25:21 und 25:23 an sein Team gingen. Blau-Weiß Perleberg I löste seine Pflichtaufgabe gegen die eigene zweite Vertretung mit 3:1, bot dabei keine überzeugende Leistung und quälte sich über vier Sätze (24:26, 25:22, 25:17, 25:20). Der wie Pritzwalk ungeschlagene Tabellenzweite Lindenberg/Vehlow hatte beim 3:0 (25:21, 25:14, 25:21) gegen die SG Breese keine Probleme.

Der SV Empor/Grün-Rot Wittenberge I hatte gegen Empor/Grün-Rot II vor allem in den ersten drei Sätzen mehr Mühe als erwartet. Zwar hielt Wittenberge I die eigene zweite Vertretung bis zum 17:15 auf Distanz, aber die Reserve brauchte nur auf Fehler der Vereinskameraden zu warten. Beim Stand von 20:20 nahm Empor/Grün-Rot I eine Auszeit. Viel besser wurde das eigene Spiel dadurch nicht, es unterliefen unnötige Fehler. Doch am Ende sicherte sich die erste Mannschaft den Satz mit 25:22. Das Bild wiederholte sich im zweiten Durchgang beim 25:23.

Auch im dritten Satz änderte sich an der Spielweise nichts, doch der Durchgang ging diesmal 25:22 an Empor-Grün-Rot II. Dann steigerte sich Wittenberge I und spielte im 4. Satz wie aus einem Guss. Die Annahme stand sicher, so dass Zuspieler Maik Dieckmann seine Angreifer gut einsetzen konnte. Auch der Block packte jetzt gut zu. Die Folge: Empor/Grün-Rot I gewann Satz (25:18) und Spiel (3:1).

Am 9. Spieltag wurden von den vier angesetzten Partien drei ausgetragen. Die Begegnung Lindenberg/Vehlow – Wittenberge II wurde verlegt. Tabellenführer VfV Pritzwalk setzte sich mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:7) gegen Breese durch. „Ich bin sehr zufrieden, das war ein wichtiger Spieltag für uns. Mit dem 3:0-Sieg haben wir auch etwas für unser Satzverhältnis getan“, zeigte sich VfV-Spielertrainer Ulrich Weltzin erleichtert. Blau-Weiß Perleberg II bezwang die TPBS Pritzwalk recht klar mit 3:0, hatte aber im zweiten Durchgang (26:24) einige Probleme.

Blau-Weiß Perleberg I gewann mit Mühe in Wittenberge bei Empor/Grün-Rot I mit 3:2. Die ersten beiden Sätze boten viele längere Ballwechsel, dabei hatte Empor, dass nur mit fünf Spielern antrat, mit jeweils 25:22 zwei Mal den besseren Endspurt. In den beiden folgenden Durchgängen bestimmten die Blau-Weißen das Geschehen (25:18, 25:14). Den ausgeglichenen Tie-Break gewannen die Perleberger mit 15:13. „Knackpunkt des Spiels war der dritte Satz, als wir nach einer 12:9-Führung den Faden verloren. In wenigen Minuten lagen wir 14:16 hinten. Die Kraft und Konzentration fehlte, ist ja auch kein Wunder, bei uns standen nur fünf Spieler auf dem Feld“, sagte Empor-Akteur Maik Dieckmann. „Die Niederlage ist insbesondere ärgerlich, weil wir mit fünf Spielern gut in die Partie gestartet waren. Es war aber eine geschlossene Mannschaftsleistung“, fügte er hinzu.