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Reiten MV-Team in Sachsen erfolgreich

Von Redaktion svz.de | 02.11.2015, 23:12 Uhr

Thomas Kleis, Daniel Wascher, André Plath und André Thieme waren in Chemnitz nicht zu schlagen

150 Reiter aus sechs Nationen gingen am Wochenende beim Großen Preis von Sachsen in der Messestadt Chemnitz in 17 Prüfungen an den Start. Auch Mecklenburg-Vorpommern war mit starken Reitern vertreten.

Einer der Höhepunkte war das Mannschaftsspringen der schweren Klasse für Verbandsmannschaften, aus dem das Team aus Mecklenburg-Vorpommern nach zwei Umläufen mit einem makellosen Ergebnis in 400,99 Sekunden als Sieger hervorging. Für MV gingen an den Start: Daniel Wascher (Redefin) mit Lamarco (0 Fehler in beiden Umläufen), Thomas Kleis (Gadebusch) mit Quidam’s Caprice M (0 Fehler in beiden Umläufen), André Plath (Poel) mit AFP’s Cosmic Blue (4/0) und André Thieme (Plau am See) mit Cellisto (0/8). Vier der neun Teams waren nach dem 1. Umlauf noch fehlerfrei, die fünf Besten kamen in den 2. Umlauf. Hier zeigten die Mecklenburger ihre Nervenstärke und präsentierten erneut drei Nullrunden. André Plath lieferte im 1. und André Thieme im 2. Umlauf das Streichergebnis. Schärfste Rivalen waren die Westfalen, deren sechs beste Ritte nur 386,80 dauerten. Vier Fehler aus dem 2. Umlauf bedeuteten Platz 2. Der 3. Platz ging mit 4 Fehlern und 393,31 Sekunden an die Niedersachsen.

In den Qualifikationen zum Großen Drei-Sterne Preis am Sonntag ritt Thomas Kleis auf For Success (5. und 7.), in die Platzierung. In einer weiteren Qualifikation musste Thomas Kleis nur die Schwedin Ebba Johansson mit California an sich vorbei ziehen lassen und wurde auf Silberpfeil M Zweiter. Im Finale fehlten ihm auf dem Hengst For Success ganze sieben Hundertstelsekunden zum Sieg, der an Toni Hassmann (Lienen) auf Caramia ging. Im Feld der 59 Starter ritten in diesem S-Springen auch Denise Svensson auf Linus (3.) und Lady Joy (9.), sowie Thomas Kleis auf seinem zweiten Pferd Silberpfeil M (6.) ins Preisgeld.

Für André Thieme lief es in Chemnitz zwar nicht nach Wusch. Dafür konnte er im zweiten Stechen mit dem neunjährigen Cornet’s Darkside aber das Barrierenspringen der Klasse S gewinnen.