Ein Angebot des medienhaus nord

handball Schlusslicht keine Chance gelassen

Von thow | 13.02.2019, 23:00 Uhr

Handball-Männer der TSG Wittenburg setzen sich im Verbandsliga-Kellerduell gegen den SV Crivitz klar mit 29:18 durch

Von einem sportlichen Kellerduell erwartet man im allgemeinen jede Menge Spannung und eine entsprechende Atmosphäre. Davon konnte in der Handball-Verbandsliga der Männer beim Aufeinandertreffen von TSG Wittenburg (Tabellenvorletzter) und SV Crivitz (Schlusslicht) allerdings keine Rede sein. Die Wittenburger feierten in der heimischen Mehrzweckhalle einen nie gefährdeten 29:18-Sieg und sind von den Crivitzern in der Tabelle nicht mehr vom sechsten Platz zu verdrängen.

Schon die personellen Voraussetzungen waren an diesem Tag sehr unterschiedlich. Während sich die Wittenburger gut aufgestellt präsentierten, traten die Gäste mit stark dezimiertem Kader an. Von Beginn an dominierten die TSGler das Geschehen. Dass sie sich nicht sofort absetzen konnten, lag an der schlechten Chancenverwertung, die sich trotz des deutlichen Ergebnisses durch die gesamte Partie zog. Das änderte nichts daran, dass die Wittenburger schnell die Weichen auf Sieg stellten. Nach zehn Minuten stand es 7:2. Dieser Abstand blieb bis zur Pause konstant (13:8), was auch an der guten Crivitzer Torhüterleistung lag.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste dann aber endgültig den Kontakt, konnten das gegnerische Tempo nicht mehr mitgehen. Mit seinem bereits achten Tor sorgte Andre Heckmann erstmals für eine zweistellige Wittenburger Führung (22:12/45.). Heckmann war in puncto Abschluss gewissermaßen eine rühmliche Ausnahme, brachte alle Wurfversuche im Ziel unter. Daneben wusste er in der Deckungsarbeit zu überzeugen.

In der Schlussphase wechselten die Wittenburger munter durch, damit jeder Spieler seine Einsatzzeit bekam. So gab auch der in Hamburg lebende Marcel Neckel, im Vorjahr noch Spielertrainer des Teams und weiterhin für die TSG gemeldet, ein zehnminütiges Gastspiel inklusive eines Treffers zum 27:15.

Am Sonnabend genießen die Wittenburger erneut Heimrecht. Wenn sie auch da etwas holen wollen, muss zwingend eine weitere Leistungssteigerung her. Denn es gilt, gegen den VfL Neukloster zu bestehen. Und der hat als souveräner Tabellenführer in dieser Saison noch kein Spiel verloren (19:1-Punkte). Anwurf ist erneut um 18 Uhr.


TSG Wittenburg: Romberg – Langhans (1), Trester (2), Koberstein (3), Kögler (7/3), Widdrus, Greskamp (3), Techam (1), H. Schmidt (2), Heckmann (8), Neckel (1), Jaklin (1).


7m: TSG (3/3), Crivitz (1/0); Zeitstrafen: TSG (1), Crivitz (5)