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Volleyball Parchimerinnen mussten im Finale Lehrgeld zahlen

Von STBL | 26.02.2014, 22:16 Uhr

Am Sonntag fand in Neubrandenburg das Finale im Landespokal der U12-Volleyballerinnen statt.

Für die Parchimerinnen um die Trainer Relana Derrath und Steffen Blasek war es der erste große Wettkampf. Viel zu nervös und ängstlich gingen sie in ihre Spiele und wurden für unnötige Fehler bestraft. Mit den Plätzen acht und neun schöpften sie ihre Möglichkeiten noch nicht aus. Bis zur Landesmeisterschaft gibt es also für Spielerinnen und Trainer noch viel zu tun.

Die erste Parchimer Vertretung unterlag in der Vorrunde sowohl dem SC Neubrandenburg II als auch dem späteren Pokalsieger SC Neubrandenburg I jeweils mit 0:2 Sätzen. Zu oft standen sich die Parchimerinnen selbst im Weg und machten unnötige Fehler. Die zweite Parchimer Mannschaft bestand aus jüngeren Spielerinnen. Schon im ersten Vergleich mit dem 1. VC Stralsund zeigten sie zwar gute Leistungen, verloren aber erwartungsgemäß 0:2. Degen ESV Turbine Greifswald hätte ihnen die Überraschung gelingen können. Nach gewonnenem ersten Satz führten sie im Zweiten schon mit 18:10. Plötzlich holte der gegner Punkt für Punkt, die kleinen Parchimerinnen wurden immer nervöser gaben den Satz ab und verloren auch Satz drei.

Damit fanden sich beide VCP-Mannschaften im Spiel um die Plätze sieben bis neun wieder. Dort trafen gleich beide Parchimer Teams aufeinander. Überraschender Weise konnte Parchim II auch hier einen Satz gewinnen. Am Ende setzte sich die erste mit 2:1 durch. Im Vergleich mit dem Schweriner SC konnte Parchim I erneut keine Beständigkeit halten und zog mit 1:2 den Kürzeren. Auch Parchim II spielte gegen Schwerin zwar gut mit, konnte die Chancen jedoch nicht nutzen und unterlag. Die Plätze acht und neun waren damit besiegelt.

Parchim I: S. Krause, J. Apsel, L. Schwanke, M. Baranski, A. Weinert
Parchim II: E. Busch, N. Reddin, N. Sawrtal, M. Schultz, L. Haacker, J. Weinert
Endstand: 1. SC Neubrandenburg I, 2. 1. VC Stralsund, 3. MSV Pampow, 4. SVE Ueckermünde, 5. SC Neubrandenburg II, 6. ESV Turbine Greifswald, 7. Schweriner SC, 8. 1. VC Parchim I, 9. 1. VC Parchim II