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Kreisfussballverband Westmecklenburg Futsal-Kronen im Kreis wurden vergeben

Von thom | 26.12.2019, 00:00 Uhr

Mädchen und Jungen hatten bei den Endrunden der Kreismeisterschaft Schussstiefel gut geschnürt

Zwei Turniertage in der Sporthalle Am Fischerdamm, vier Turniere, 27 Mannschaften in den Altersklassen der F- bis C-Junioren, 69 Spiele und 179 Tore sowie vier neue Hallenkreismeister, das ist eine kurze statistische Zusammenfassung des Futsal-Wochenendes im Kreisfußballverband Westmecklenburg. Turnierleiter Axel Bach, der stellvertretende KFV-Chef Alfred Huschka und Hallensprecher Detlef Krause sowie die Helfer des gastgebenden SC Parchim schoben kurz vor dem Fest eine Mammut-Schicht, um den Teilnehmern beste Bedingungen zu schaffen. Mit der SG Wittenburg/Zarrentin (C-Jugend), SG Sternberg/Brüel (D-Jugend), Wittenburger SV (E-Jugend) und SC Parchim (F-Jugend) stehen jetzt alle sechs Futsal-Kreismeister im Nachwuchs fest. In zwei vorher ausgetragenen Turnieren holten die SG Sternberg/Brüel (B-Jugend) und die SG03 Ludwigslust/Grabow (G-Jugend) die Siegerpokale.

Die Mädchen und Jungs der sechs Endrundenteilnehmer der C-Junioren hatten die Schussstiefel gut geschnürt. 57 Treffer ergaben eine Quote von 3,8 Toren pro Spiel, was die höchste aller vier Turniere war. Meister Wittenburg/Zarrentin, der mit einem 4:0 gegen Plate im letzten Turnier-Duell den Titel perfekt machte, und Vize Stralendorf/Warsow/Zachun hatten dabei den Löwenanteil mit zusammen 33 Toren. Auch die Vergabe der Torjägerkanone musste in die Verlängerung. Jonah Hebert (Cambs/Leezen), Marlon Dean Burmeiter (Stra/Wa/ Za) und Lucas Gressmann (Wittenburg/Zarrentin) hatten sieben Mal getroffen und mussten ins Stechen. Der Plater Keeper machte es den Dreien nicht leicht. Nur Hebert versenkte die Kugel zwei Mal und verdiente sich die Auszeichnung.

Die D-Junioren starteten in zwei Viererstaffeln in die Finalrunde. In der ersten sorgten der SV Plate und die SG03 Ludwigslust/Grabow für klare Verhältnisse und erreichten mit neun bzw sechs Punkten das Halbfinale. In der zweiten wurde Sternberg/Brüel mit einem Sieg und zwei Remis Gruppensieger. Plate II landete mit einem Tor Vorsprung vor den punktgleichen Wittenburgern auf Rang zwei. So gab es ein reines Plater Halbfinale, in dem sich die erste Vertretung mit 4:0 durchsetzte. Auch die Sternberg/Brüeler ließen gegen die SG03 nichts anbrennen und standen nach dem 3:0 im Endspiel. Spannend und mit Chancen auf beiden Seiten machte zwei Minuten vor Ultimo Daniel Gottschalk mit seinem Treffer den Siegerpokal für die SG Sternberg/Brüel fest.

Die E-Junioren hatten das größte Pensum zu absolvieren. Hier waren sieben Mannschaften am Start, das hieß 21 Spiele. Schon vor der letzten Spielrunde stand der Wittenburger SV mit vier Siegen und einem Remis als Titelträger fest. Spannend wurde es im Kampf um Platz drei im vorletzten Turnierspiel zwischen dem Lübzer SV und der SG Aufbau Boizenburg. Die Lübzer zwangen zwar die SGA in der letzten Minute mit dem Siegtreffer in die Knie. In der Endabrechnung fehlten dem LSV bei Punktgleichheit aber zwei Tore, um die Boizenburger noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Punkte hatten die Lübzer vor allem bei den vier Unentschieden liegen gelassen.

Beim F-Jugend-Turnier ließen die Gastgeber vom SC Parchim nichts anbrennen. Vier Siege und ein Unentschieden brachten den verdienten Lohn. Der Rodenwalder SV verlor zwar sein letztes Duell gegen die SG Eihneit Crivitz mit 1:2, blieb aber mit acht Punkten vor der SGE auf dem Silberrang. Mahmoud Hassoud sorgte mit seinen sieben Treffern dafür, dass auch die Torjägerkanone in Parchim blieb. Eine auffällig gute Leistung zwischen den Pfosten lieferte ein Mädchen ab – Maya Ihde von der SpVgg Cambs-Leezen. Sie wurde von den Trainern zur besten ihres Fachs gewählt und mit dem Goldenen Handschuh ausgezeichnet.

Die Kreismeister der C- und D-Jugend spielen mit den anderen fünf Kreismeistern aus MV je eine Vorrunde zur Landesmeisterschaft aus. „In diesem Jahr ist unser KFV dran“, sagt Alfred Huschka. Das C-Jugendturnier findet am 4. Januar in Parchim statt, das der D-Jugend am 5. Januar in Ludwigslust.