Ein Angebot des medienhaus nord

10. Parchimer Triathlon Familiäres Triathlon-Jubiläum

Von thom | 26.08.2018, 23:30 Uhr

Birger Nickel begrüßte rund 200 Teilnehmer am Wockersee.

Fast perfektes Wetter, rund 200 Teilnehmer, viele Zuschauer und ein reibungsloser Ablauf machten den Organisator des 10. Parchimer Triathlon Birger Nickel glücklich. „Ich bin aber auch ganz schön fertig“, gab er zum Ende seines Zwölf-Stunden-Tages zu. „Mein Team hat sehr gute Arbeit geleistet“, dankt er den vielen Helfern am Wettkampftag sowie in der Vor- und Nachbereitung. Der Parchimer riskierte auch schon einen Blick nach vorn: „Es wird definitiv einen 11. Triathlon am Wockersee geben“. Darin bestärkten ihn auch viele Athleten, die die Veranstaltung als sehr gelungen und die Strecken als würdig für solch einen Wettbewerb einstuften. Vom Schülerwettstreit um den Sparkassen-Cup am frühen Morgen bis hin zur Ehrung der Teilnehmer der Olympischen Distanz am späten Nachmittag hielt Moderator Horst Kaiser die Teilnehmer und Zuschauer am Mikrofon auf dem Laufenden.

Während die Mädchen und Jungen der Schülerstaffeln schon ins Schwitzen kamen, saß unter anderem Sandra Mett noch im ersten Pavillon und registrierte gemeinsam mit Anett Gutzmer die Nachmeldungen und die Anmeldung der Staffeln. Später griff sie selbst in den Wettkampf ein und zwar als Schlussläuferin der Frauenstaffel „MaTiSa“. Sie führte ihr Team mit fast 20 Minuten Vorsprung auf das oberste Siegertreppchen.

In der Konkurrenz der Männerstaffeln lieferten sich „Die Galaktischen“ und das Team „Sport Orthopädie“ einen Zweikampf. Felix Dittberner kam mit gutem Vorsprung aus dem Wasser und übergab an Radrenner Sebastian Gröger. Galaktisch wurde es, als Chris Martin den Transponder vom zweitbesten Schwimmer Torsten Westphal erhielt und auf die Radstrecke wechselte. „Auf der halben Distanz hat mich Chris schon eingeholt“, erinnert sich Gröger. Auf der Laufstrecke um den See konnte Dittberner, der für die Sportorthopäden das zweite Mal aktiv wurde, den Vorsprung nicht mehr aufholen und musste den Galaktischen den Sieg in 1:06:01 Std. überlassen. Der Parchimer Chris Martin ist heute schon auf dem Weg nach Südafrika. Dort, genau in Port Elizabeth, findet am 2. September die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft statt, für die er qualifiziert ist.

Die Spitzenzeit der Männerstaffel wurde am Sonnabend nur noch einmal unterboten, beim Einzelstart der Vereinssportler (500 m Schwimmen, 25 km Rad, 5 km Lauf). Der Schweriner Denis Kruse stellte seine derzeit Klasse-Fitness unter Beweis, schwamm die Bestzeit und ließ auch auf dem Rad und zu Fuß nichts anbrennen.

Bester Parchimer in der Hobbykonkurrenz war Arne Nickel, der als Sechster ins Ziel kam: „Ich bin völlig zufrieden und fühle mich gut. Diesmal hab ich auf den letzten Metern noch zwei Läufer vor mit überholt, das war echt ein gutes Gefühl“. Die Fitness braucht der Parchimer Anwalt auch. Denn im September will er beim Berlin-Marathon seine Visitenkarte abgeben.

Am Nachmittag, die Profis hatten auf der langen Distanz das Schwimmen schon hinter sich, gingen 23 Kindergartenstaffeln mit Fahr- und Laufrädern an den Start. Kinder, Eltern und Großeltern hatten mächtig Spaß bei dem Fahr-Lauf-Rennen. Stolz gingen am Ende alle Teilnehmer mit Urkunde und einer funkelnden Medaille um den Hals nach Hause. Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Auf ein Neues im kommenden Jahr…