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Pferdesport Derby-Atmosphäre in Neu Benthen

Von WEGO | 19.02.2014, 22:46 Uhr

Mecklenburger Hallen-Derby geht in die 5. Runde / Event bei Heinz & Heiko Schmidt verbindet Zucht und Sport

Auf dem Familienbetrieb von Heinz und Heiko Schmidt in Neu Benthen kündigt sich wieder ein Großereignis an.

Vom 13. bis 16. März geht das Mecklenburger Hallen-Derby in die 5. Runde. Die einheimischen Reiter haben sich fest vorgenommen, das Drei-Sterne-Springen, mit zahlreichen Hindernissen wie sie auf dem berühmten Derbyplatz in Hamburg stehen, zurückzuerobern. In den beiden vergangenen Jahren gingen die Siege an den Moritzburger Frank Müller auf Tovia (2012) und an Jan Peters aus Brück auf Kokolores (2013). Beide haben enge Beziehung zu Mecklenburg-Vorpommern. Während Frank Müller, Sohn des einstigen DDR-Spitzenreiters Tilo Müller, seine Bereiterlehre in Redefin absolvierte, arbeitete Jan Peters, Sohn des Brandenburger Landestrainers Bernd Peters, eine Zeit lang als Bereiter bei Heiko Schmidt in Neu Benthen. Zur Vollständigkeit: Die ersten Neu Bentener Derby-Sieger waren Richard Robinson auf Legurio (2010) und Matthias Granzow auf Casanova (2011).

Ausgetragen wird das Derby auf Drei-Sterne-Niveau mit einmaligem Stechen am 15. März (Sonnabend), um 17 Uhr. Schon am Freitag, bei einem Einlaufspringen auf Zwei-Sterne-Niveau, warten Derby-Hindernisse auf die Teilnehmer. Außerdem ist eine Youngster-Tour ausgeschrieben, die sich aus drei M-Springen für sechsjährige, sowie zwei M- und einem S-Springen für siebenjährige Pferde zusammensetzt. Die Kleine Tour besteht aus zwei M- und einem S-Springen. In der Großen Tour geht es dreimal über Klasse S, wobei der Große Preis von Lübzer am Sonntag als Zwei-Sterne-Springen ausgeschrieben ist. Dass Heinz und Heiko Schmidt auch ein Herz für Reiter über 40 Jahre haben, die nicht oder nicht mehr in der schweren Klasse reiten, unterstreichen ein eigens auf diese zugeschnittenes A- und ein L-Springen.

Dem Neu Benthener Derbyevent vorgeschoben wird am 11. März (Dienstag) ein Tag für junge Pferde mit vier Springpferdeprüfungen bis Klasse L. Wer Zeit und Lust hat, kann außerdem noch bei einem A- und einem L-Springen starten. Insgesamt enthält die Ausschreibung für die fünf Turniertage 20 Springprüfungen – alle unter einem Dach, in der beheizten Halle. Der 24x60 m großen Aktionshalle schließt sich unmittelbar die Abreithalle an. Keinesfalls unterschlagen werden soll an dieser Stelle die Hengstschau am Freitag (ab 18.30 Uhr) mit europäischen Spitzenhengsten. Die große n Stars des Abends sind zweifellos der inzwischen 20-jährige Cellestial und sein zehnjähriger Sohn Chap als aktuelles Spitzenpferd unter dem Sattel von Heiko Schmidt.