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Segeln WVG unterstützt Segelevent

Von Redaktion svz.de | 13.02.2019, 05:00 Uhr

Wassersport-Verein-Güstrow unterstützt 82. Warnemünder Woche und stellt Wettfahrtkomitee für drei Klassen

Nach der Segelsaison ist vor der Segelsaison. Die Vorbereitungen beim Wassersport-Verein-Güstrow (WVG) sind dementsprechend bereits wieder im Gange. Als Partner wird er neben den Wettfahrtkomitees aus Rostock, Warnemünde, Berlin, Potsdam, Schwerin oder Sylt auch in diesem Jahr wieder die Warnemünder Woche ( 6. bis 14. Juli) bei der 82. Auflage unterstützen. Sportlich sind die Weltmeisterschaft der J22-Kielboote und die Raceboard Worlds der Surfer sowie der Laser Europa Cup die Höhepunkte. „Wir stehen hinter der Warnemünder Woche. Sie ist die größte Sportveranstaltung Mecklenburg-Vorpommerns“, erläutert der WVG-Vorsitzende Peter Anders.

Nach der vorläufigen Klassenplanung stellt der WVG in beiden Wochenhälften je ein Wettfahrtkomitee. Für das erste Wochenende werden die ehemals paralympischen Segler der Bootklasse 2.4mR vor Hohe Düne auf den Kurs geschickt. Im 2.4mR können behinderte und nichtbehinderte Segler gegeneinander segeln. „Für die gehandikapten Segler ist der Standort Hohe Düne mit seinen breiten Stegen perfekt. Im Segelsport funktioniert Inklusion bestens. Die Segler freuen sich immer auf dieses Event“, weiß Jörg Hillenberg, der schon selbst in der Klasse gesegelt ist und in Plau am See jedes Jahr eine der größten 2.4mR-Regatten leitet. In Warnemünde wird er Carsten Jansen als Stellvertreter unterstützen.

Am zweiten Wochenende zeichnet sich der WVG dann für die olympische Finn-Dinghy-Klasse und die 420er nordwestlich vor Warnemünde verantwortlich. „Gerade für die 420er werden viele Meldungen erwartet, weil im Oktober 2019 vor Warnemünde auch die Deutschen Meisterschaften stattfinden“, weiß Wettfahrtleiter Carsten Jansen.

„Dass der WVG die Klasse der 420er betreuen darf, ist Ehre und Herausforderung zugleich, denn Warnemünde hat auch den Zuschlag für die Jugend-Europameisterschaften vom 1. bis 7. August 2020 bekommen. Die Blicke richten sich also auf diese Bootsklasse. Gemeinsam mit den 470er Jugend- und Masters-Europameisterschaften werden dann 400 Boote mit 800 Seglern sowie 200 Trainern und Betreuern erwartet“, so Jörn-Christoph Jansen, der seit 2009 Teil der Internationalen Jury der Warnemünder Woche und seit 2016 deren Chairman ist. Auch für 2019 ist ihm diese Aufgabe übertragen. „Wir werden ein Team von mindestens 16 Schiedsrichtern aus wenigstens zwölf Nationen zusammenstellen. Unsere Planungen sind schon sehr weit“, blickt der Jury-Chairman voraus.


WVG-Helfer machen alles ehrenamtlichAuch das Team des WVG wird neben Wettfahrtleiter Carsten Jansen und Stellvertreter Jörg Hillenberg aus bis zu 15 Personen bestehen. Auf Start- und Zielschiff und auf den Motorbooten werden Helfer gebraucht. „Vielleicht werden wir uns auch externe Unterstützung aus Bremen oder Cottbus holen, aber den Kern bildet ein Team aus Güstrowern“, feilt Carsten Jansen an der Besatzung.

Wenn nach den ersten drei Wettfahrttagen drei Tage Ruhepause sein werden, sind die WVG-Helfer beim Packen der Lunchpakte, an der Bootsslip oder beim Getränkeausschank im Einsatz. „Ob im Wettfahrtkomitee, in der Jury oder als Landhelfer – alle machen das ehrenamtlich und nehmen dafür Urlaubstage“, so Peter Anders, der in Warnemünde als Segler dabei sein wird, denn die Piraten kehren nach einjähriger Pause zurück auf die Ostsee.