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sportpolitik Stadt will auch weiter Sportvereine fördern

Von eros | 19.02.2014, 06:00 Uhr

Mindestens drei Güstrower Sportvereine wollen nächstes Jahr in ihre Anlagen investieren. Die Stadt wird bei der Beschaffung der Eigenmittel helfen.

Sportvereine in Güstrow können für ihre Investitionsvorhaben in diesem Jahr mit einer Finanzspritze von der Stadt rechnen. Die CDU-Fraktion hatte bei der Haushaltsdiskussion angeregt, in den neuen Etat für 2014 und 2015 jeweils 15 000 Euro für die Sportstättenförderung einzustellen.

Hintergrund sind zwei bereits jetzt der Verwaltung vorliegende Anträge. So beabsichtige die Abteilung Segeln des SV Einheit Güstrow im nächsten Jahr weitere Investitionen in sein Vereinsheim am Inselsee. Die umfassten etwa 50 000 Euro, was der Verein nicht allein stemmen könne. Der Güstrower SC möchte die Zaunanlage des Jahnstadions erneuern, wozu der GSC ebenfalls Fördermittel beantrage.

Die von Renz beantragte Bereitstellung von zusammen 15 000 Euro solle vorsorglich erfolgen für den Fall, dass diese Anträge nach Prüfung durch Ausschüsse und Stadtvertretung genehmigt würden. Als Deckungsquelle möchte Renz, der übrigens Vorsitzender des Güstrower SC ist, Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer sehen.

Einen dritten Antrag brachte Hans-Georg Kleinschmidt (ptl/SPD-Fraktion) ins Spiel. Auch der MC Güstrow wolle weiter in den Ausbau seines Speedwaystadions investieren, weiß Kleinschmidt und regte dafür eine Erweiterung der gesamten Fördersumme auf 25 000 Euro pro Jahr des Doppelhaushaltes an. Sie Stadtvertreter waren sich einig und beschlossen die vorsorgliche Einstellung des Betrages in den Etat. Dazu ist ein gesondertes Abrechnungskonto zu führen.

Torsten Renz betonte, dass damit die Förderung dieser Vereinsvorhaben noch nicht beschlossen sei. Burkhard Bauer (Die Linke) wollte denn auch ausdrücklich festgehalten haben, dass es sich nicht um eine „Liste“ der Antragsteller handele, die vorliege, sondern dass selbstverständlich alle Sportvereine der Stadt Anspruch hätten, Förderanträge zu stellen.

Konkret haben dies die Segler bereits getan. Auf der Sitzung des Sportausschusses am Montagabend stellten sie ihr Projekt vor. Demnach wollen und müssen sie ihr Bootshaus auf sicherere „Füße“ stellen, da der Zahn der Zeit an den Gründungspfählen nage. Der Ausschuss gibt der Stadtvertretung die Empfehlung, zuzustimmen. Dazu wäre jedoch eine noch detailliertere Antragstellung erforderlich, erklärt Ausschussvorsitzender Hansg-Georg Kleinschmidt.