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Laufsport Güstrower kann stolz sein

Von Redaktion svz.de | 03.11.2015, 11:29 Uhr

Bemerkenswerte Leistung von Nils Schmiedeberg beim 30. Venedig-Marathon

Für jeden, der schon einmal in Venedig war, ist es wohl kaum vorstellbar, dass man in dem historischen Zentrum einen Marathon mit einer derart hohen Teilnehmerzahl austragen kann. Und tatsächlich wird der Großteil der 42,2 Kilometer auch auf dem vorgelagerten Festland zurückgelegt. Über eine extra errichtete Pontonbrücke geht es dann Richtung Marcusplatz und Dogenpalast zum Ziel an der Riva Sette Martiri. Und gerade die letzten Kilometer, die bei einem „normalen“ Marathon schon besonders schwer fallen, haben es in Venedig ganz besonders in sich. Eigens für den Marathon werden die zu bewältigenden Brücken, die ja historisch mit Treppen ausgestattet sind, „umgerüstet“. Die dadurch entstehenden Rampen bringen die geplagten Oberschenkel der Läufer noch einmal so richtig zum „kochen“. Um so bewunderungswürdiger war die Leistung von Nils Schmiedeberg. Der Tri-Fun-Athlet war in der unmittelbaren Vorbereitung noch von einer schweren Grippe heimgesucht worden und so mit gemischten Gefühlen am Start. Die erreichte Zeit im Ziel von 2:59:07 Stunden entsprach auch nicht ganz dem ursprünglichen Vorhaben, aber Rang 151 unter 6632 Läuferinnen und Läufern, die das Ziel erreichten, und der 22. Platz in seiner Altersklasse M 45 sind schon eine mehr als bemerkenswerte Leistung, auf die der 47-Jährige sehr stolz sein kann.