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Fußball FSV Rühn schafft Titel-Hattrick

Von roki | 11.02.2014, 00:33 Uhr

Kreisoberliga-Fußballer gewinnen auch die siebte Auflage des Regio-Cup in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle

Alle guten Dinge sind drei. Das dachten sich wohl die Kreisoberliga-Fußballer des FSV Rühn und sicherten sich zum dritten Mal in Folge den Regio-Cup. Bei der siebten Auflage in der Wilhelm-Schröder-Sporthalle verwies der Titelverteidiger den SV Klein Belitz, SV Grün-Weiß Jürgenshagen, SKV Steinhagen, TSV Bützow II, LSV Zernin und SV Fortuna Bernitt auf die Plätze zwei bis sieben.

Der FSV wurde seiner Favoritenrolle unter dem Strich recht souverän gerecht, weil er in keinem seiner sechs Turnierspiele vor größere Probleme gestellt wurde. Lediglich im Duell mit dem SV Klein Belitz ließen die Rühner zwei Zähler liegen (1:1). Alle anderen Partien gewannen sie ohne Gegentor, hatten nicht nur eine stabile Defensive, sondern auch einen aufmerksamen Tommy Reichrath im Tor, der die wenigen Chancen der Gegner teilweise glänzend entschärfte.

Da konnte die Konkurrenz nicht mithalten, wenngleich auch der SV Klein Belitz ohne Niederlage blieb. Allerdings leistete sich die Mannschaft gegen Jürgenshagen ein weiteres Unentschieden (1:1), was letztlich für Platz zwei sorgte.

Die Grün-Weißen wiederum waren mit Außenseiterchancen ins Turnier gestartet und erwischten auch einen guten Auftakt (2:0 gegen den TSV Bützow II). Doch dann folgten die beiden sieglosen Spiele gegen Rühn (0:2) und Klein Belitz. Die Kreisklasse-Truppe erledigte ansonsten aber ihre Hausaufgaben und gestaltete die anderen Duelle siegreich.

Ligakonkurrent Steinhagen hatte nur in den Spielen gegen die ersten Drei das Nachsehen, holte dazu aber auch drei Siege. Verdientermaßen sprang dadurch Rang vier heraus, was sich für den SKV sehen lassen kann.

Schließlich ließ er mit dem TSV Bützow II, LSV Zernin und SV Fortuna Bernitt drei Kreisligisten hinter sich, die allesamt auf ganzer Strecke enttäuschten. Diese belegten mit deutlichem Rückstand die Plätze fünf bis sieben. Ihnen fehlte vor allem die Durchschlagskraft im Angriff. Mit vier (Bützow und Zernin) und zwei (Bernitt) geschossenen Toren sprang im Schnitt nicht mal ein Tor pro Spiel heraus. Der TSV II und der SV Fortuna leisteten sich im direkten Duell die einzige Nullnummer des Turniers. Die 150 zahlenden Zuschauer wurden ohnehin nicht mit vielen Treffern verwöhnt. In 21 Partien fielen lediglich 48, das sind nur etwas mehr als zwei pro Spiel. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.