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Bützow Die Hoffnung stirbt zuletzt

Von roki | 06.12.2019, 05:00 Uhr

Fußball-Verbandsligist TSV Bützow tritt heute um 20 Uhr beim FC Mecklenburg Schwerin an

Nach einer Zwangspause durch das ausgefallene Derby gegen den Güstrower SC greifen die Fußball-Männer des TSV Bützow heute wieder in das Verbandsliga-Geschehen ein. In der 15. Runde gastiert er um 20 Uhr beim FC Mecklenburg Schwerin und wird zum 14. Mal versuchen, den ersten Saisonsieg zu landen. Magere zwei Pünktchen stehen bis dato bei den Warnowstädtern auf der Habenseite, das ist weit weniger, als es die eigenen Ansprüche wollen. Sicherlich hinkt auch der ambitionierte FC Mecklenburg Schwerin seinen Zielen ein wenig hinterher, doch mit 25 Punkten und Platz sieben ist dort die Liga deutlich entspannter als beim TSV, der nach wie vor Letzter ist. Die Favoritenrolle verteilt sich somit von selbst.

Auch die angespannte Personallage trägt nicht gerade dazu bei, dass die Bützower vor Selbstvertrauen strotzen. Wieder einmal muss Trainer Helge Marquardt auf zahlreiche Spieler verzichten. „Damit können wir inzwischen umgehen“, nimmt es der 45-Jährige mit ein wenig Galgenhumor. Fakt ist, dass es die Sache nicht einfacher macht. Von der aktuellen Tabellensituation will sich der TSV-Coach sowieso nicht blenden lassen. Obwohl die Schweriner den einen oder anderen Punkt zu wenig auf dem Konto haben, weiß Marquardt um die Qualität des Gegners. „Schwerin hat viele gute Spiele abgeliefert, ist eine sehr offensiv ausgerichtete Truppe“, erklärt er. Dass der FCM dennoch schlagbar beziehungsweise etwas gegen ihn zu holen ist, zeigen die drei Saisonpleiten und vier Unentschieden der Landeshauptstädter. Genau das macht den Bützowern auch Mut. „Wir fahren da hin, um etwas mitzunehmen, im besten Falle drei Punkte“, so das durchaus selbstbewusste Signal des TSV-Trainers. Eine gewisse Portion Optimismus gehört aber auch dazu, zu verlieren haben die Bützower schließlich nichts.