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Lokaler Sport

12. Dezember 2017 | 15:20 Uhr

Handball : Zu Hause klappt es einfach besser

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ostsee-Spree-Oberliga: Grün-Weiß Schwerin – SG OSF Berlin 26:21 (14:9)

svz.de von
erstellt am 01.Feb.2016 | 23:26 Uhr

Die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin verbesserten sich durch einen ungefährdeten 26:21-Heimerfolg gegen die SG OSF Berlin in der Tabelle der Oberliga Ostsee-Spree auf den vierten Tabellenplatz und überholten damit gleichzeitig den Gegner vom Wochenende.

Bereits nach 10 Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 8:3 in Führung – die Zuschauer merkten nicht, dass auf Schweriner Seite insgesamt vier Spielerinnen fehlten. Die beiden nachnominierten Youngster Jantzen und Schmidtke fügten sich nahtlos ein und erzielten jeweils ein Tor. Insgesamt spielten die Grün-Weißen in der Anfangsphase variabel, setzten gekonnt ihre Waffe Konter ein und trafen vor allem über Laas und Panzer. Dazu kam, dass Andrea Klasen im Tor mit insgesamt 16 Paraden, darunter zwei gehaltene Strafwürfe, einen sehr guten Tag erwischte. Auch Juliane Wieck auf der Mittelposition machte ein gutes Spiel und war drei Mal erfolgreich. Lediglich, und das ist nichts Neues bei den Schwerinerinnen, in der Chancenverwertung war man mehr als fahrlässig. So konnte man zwar den Vorsprung verwalten, aber eben nicht ausbauen. Trotzdem ging es nach zehn Minuten Torlosigkeit zwischen der 10. und 20. Minute gegen Ende der ersten Hälfte noch einmal zur Sache und über 9:4, 12:5 und 13:8 mit einem 14:9 in die Kabine.

In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild, die Schwerinerinnen ließen keine Ergebnisverbesserung der Gäste zu. Im Gegenteil, Celka und Wolter erhöhten auf 24:15 und bauten den Vorsprung deutlich aus. Damit war wohl eine erste Vorentscheidung gefallen, allerdings war man jetzt zeitweise in der Defensive zu nachlässig, was zwangsläufig zu einer Verkürzung des 9-Tore-Polsters führte. So kam Berlin noch einmal auf 20:25 heran, ohne jedoch den Sieg der Grün-Weißen zu gefährden.

Damit gehen die Schwerinerinnen mit einem Erfolgserlebnis in die zweiwöchige Winterpause, bevor es am 20.2. wieder in die Fremde geht. Gastgeber ist dann die Mannschaft des Tabellenvorletzten aus Angermünde.

Grün-Weiß Schwerin: Klasen 16 Paraden), Güdokeit; Laas 7, Evangelidou, Wolter 3/1, Jantzen 1, Panzer 2, Schmidtke 1, Wieck 3, Celka 5/1, Powierski 4.


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