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Handball-Landespokal : Zwei tief enttäuschte Trainer

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Klaus-Dieter Wiegratz (HC Empor II) und Matthias Schwarz (SV Warnemünde) sind mit den Auftritten ihrer Teams beim Final Four unzufrieden

svz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 23:22 Uhr

Mit dem HC Empor Rostock II und dem SV Warnemünde hatten zwei hiesige Handballteams bei den Männern den Sprung ins Final Four geschafft: Das weckte Hoffnung, den Landespokal mal wieder in die Hansestadt zu holen. Doch beide Teams waren in Grimmen weit weg vom Triumph, schieden jeweils im Halbfinale aus. Bei den Männern gewann der Ribnitzer HV, bei den Frauen die TSG Wismar II.

HC Empor II – HSV Grimmen 19:30 (10:15)
„Unsere Hoffnungen auf den Einzug ins Finale waren schnell dahin. Zu schlecht präsentierte sich die Mannschaft bei diesem Saisonhöhepunkt. Es war eine peinliche Vorstellung, bei der keiner meiner Spieler annähernd Normalform erreichte“, so ein enttäuschter HCE-Trainer Klaus-Dieter Wiegratz.

Nur bis zum 3:4 hielt Rostock mit, danach übernahmen die Hausherren klar das Kommando. „Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen. Bei 35 technischen und Regelfehlern, Fehlabspielen und schwachen Würfen habe ich aufgehört zu zählen“, sagte der Coach.

Nach dem 10:15 zur Pause war Empor II noch bis zum 13:17 halbwegs auf Schlagdistanz. Doch dann zog Grimmen auf 24:16 weg...

HC Empor Rostock II: Tobias Mahlitz, Tobias Hartlieb – Kevin Paul 2, Lucas Bläßing 1, Maximilian Hellmuth, Maximilian Lendner 2, Jan Boeck, Felix Berger 1, Sebastian Voigt 6/3, Matthes Hollmann 1, Benjamin Langkau 1, Hannes Grochol 1, Florian Rodebrecht, Jacub Zboril 4

Ribnitzer HV – SV Warnemünde 28:23 (10:8)
„Vom Pokalgewinn reden reicht nicht. Man muss auch den Willen und die Kraft aufbringen, dieses Großereignis für den Gewinn eines Titels zu nutzen. Davon waren wir aber weit entfernt“, so SVW-Trainer Matthias Schwarz.

Die Abwehrarbeit stimmte bei den Ostseestädtern halbwegs, sodass man zur Pause beim 8:10 noch optimistisch sein durfte. Nach dem 13:13 (38.) schien Warnemünde kurzzeitig sogar Oberwasser zu bekommen. Als dann aber in der Vorwärtsbewegung wieder nur quer gespielt wurde, kaum einer der Angreifer dort hinging, wo es wehtut, wurde das Spiel aus der Hand gegeben. Die Ostseestädter kassierten fünf Gegentore am Stück zum 13:18 und erholten sich nicht mehr.

„Ribnitz war spielerisch nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber die Einstellung des Kontrahenten stimmte“, akzeptierte der SVW-Coach am Ende das Ergebnis.

SV Warnemünde: Tibor Hamann, Andreas Lürken – Florian Lorbeer, Michael Meinshausen 1, Karsten Ganschow 5/2, Mirko Richert 5/4, Florian Holtz 1, Matthias Schmidt 2, Oliver Wende 2/1, Arne König, Dustin Stark, Ingo Rahtkens, Jan Sune Krey 3, Felix Reichelt 4

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