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FC Hansa : Zwei Punkte liegen gelassen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Trotz guter Leistung reicht es für die Rostocker Drittliga-Fußballer nur zu einem 2:2 gegen die SpVgg Unterhaching

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat am Sonnabend im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching zwei Punkte liegen gelassen. Trotz einer spielerisch ansprechenden Leistung und eines deutlichen Chancenplus kamen die Norddeutschen über ein 2:2 (0:1) nicht hinaus. In der Tabelle rutschte der FCH nach nunmehr 14 Partien und nur elf Punkten auf den 17. Platz ab, liegt lediglich noch einen Zähler vor Borussia Dortmund II auf Abstiegsrang 18. Beim BVB II tritt Hansa am Sonntag (14 Uhr) an.

Rostocks Coach Peter Vollmann machte seine Ankündigung wahr und baute sein Team vor allem in der Abwehr um. Stuff blieb erstmals in dieser Saison draußen, obwohl der Kapitän einsatzfähig gewesen wäre. Für ihn verteidigte Weidlich zentral. Ihre Premiere als Außenverteidiger feierten Jakobs (rechts/zum ersten Mal überhaupt) und Pett (links/Saisondebüt). Zudem beorderte der 56-Jährige Stevanovic ins offensive Mittelfeld, erhoffte sich von ihm mehr Impulse im Spiel nach vorn.

Die Hausherren starteten vor nur 6500 anwesenden Zuschauern schwungvoll. Ziemer scheiterte per Kopf (6.). Stevanovic’ Schussversuch wurde geblockt (13.). Der Kopfball von Ruprecht wurde von der Linie geschlagen (20./Bigalke). Erneut Ruprecht brachte das Leder nach Freistoß von Bickel nicht im Tor unter (23.). Hansa war am Drücker, den Treffer erzielte die SpVgg: Per Doppelpass spielten Köpke und Voglsammer die Abwehr aus. Zunächst konnte Hahnel noch parieren, doch gegen Abelskis Versuch in den Torwinkel war er machtlos – 0:1 (32.). Wenig später hätte Blacha nach Zuspiel von Ziemer ausgleichen können, schob die Kugel aber am Tor vorbei (39.).

„Wir wollten nach der Pause unbedingt ein schnelles Tor zum 1:1“, sagte Vollmann, der bereits in der 52. Minute jubeln durfte. Ziemer traf per Kopf nach Stevanovic-Ecke. Dieser Treffer beflügelte die Rostocker. Ziemer behauptete sich gegen drei Hachinger, spielte einen Traumpass auf Blacha, der den Ball aus sieben Metern nicht im Tor unterbrachte (58.). Nach gut einer Stunde aber doch die verdiente Führung für den FCH: Ruprecht behauptete sich gegen Schwabl. Das Leder landete bei Bickel, der per Volleyschuss traf – 2:1 (64.). Die Hanseaten waren jetzt klar am Drücker. Ziemer vergab nach Zuckerzuspiel von Bickel ein mögliches 3:1 (77.).

Doch Hansa wäre nicht Hansa... Hatten die Hausherren in der 81. Minute noch Glück, dass Abelski nur die Latte traf, so foulte Hahnel im Strafraum Hufnagel – Gelb für den Hansa-Keeper, Elfmeter und 2:1 durch Erb (82.). Damit nicht genug. Routinier Hahnel (32 Jahre) verlor die Nerven, fasste dem Torschützen nach dessen provokantem Jubel in Richtung Heimtribüne ins Gesicht und musste folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz.

Der eingewechselte Srbeny vergab in der Nachspielzeit dann sogar zweimal ein mögliches 3:2 für Rostock (90.+4). Am Ende blieb es trotz guter Leistung beim 2:2 und damit hängenden Köpfen auf Seiten der Gastgeber.

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