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Eishockey : Zwei Gegentore in neun Sekunden

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

REC Piranhas unterliegen den Indians mit 3:7 (2:4, 0:1, 1:2) / Sonntag Abend geht es beim Tabellenführer Hannover Scorpions weiter

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erstellt am 03.Jan.2014 | 22:15 Uhr

In einem ungewohnten Freitag-Heimspiel unterlagen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Eishalle Schillingallee den Hannover Indians mit 3:7 (2:4, 0:1, 1:2).

In den beiden vorherigen Duellen 2013/14 mit den Niedersachsen hatten die Ostseestädter zu Hause mit 5:3 gewonnen und auswärts 2:6 verloren.

Am Wochenende zuvor verlor der REC beim EC Harzer Falken Braunlage mit 5:6. Im freundschaftlichen Vergleich mit dem dänischen Zweitligisten Gladsaxe SF Bears wurde gar ein 4:1-Vorsprung (43.) verspielt, gab es am Ende eine 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen. Die Negativtendenz von drei Pleiten in den zurückliegenden fünf Liga-Partien sollte nunmehr aufgehalten werden. Doch es blieb bei der Willensbekundung.

Dabei entwickelte sich zunächst auch ohne Verteidiger Vitalij Blank, der bis auf Weiteres mit einer Bänderüberdehnung im Knie ausfällt, ein interessantes Spiel auf Augenhöhe – bis zur verhängnisvollen letzten Minute des ersten Drittels. Eigentlich wollten die Piranhas das leistungsgerechte 2:2 mit in die Pause nehmen, doch die Defensivabteilung leistete sich einen verhängnisvollen Doppel-Blackout , der zu zwei Gegentoren innerhalb von neun Sekunden (!) führte…

So einfach wollten sich die Gastgeber allerdings nicht unterbuttern lassen und spielten nun bissig, zeigten teilweise einen guten Spielaufbau und waren auch oft vor des Gegners Tor, doch fehlte dort das nötige Quäntchen Glück. Die Indians waren nicht mehr so aggressiv wie in Durchgang eins, schalteten scheinbar einen Gang zurück, kamen aber dennoch zum 5:2, wobei Keeper Tobias John eine etwas unglückliche Figur machte. Insgesamt leisteten sich die Rostocker im zweiten Abschnitt zuviele Strafen (vier), um vielleicht doch das eine oder andere Tor zu machen. So wurde es eine fast unmögliche Aufgabe, an diesem Abend noch etwas zu reißen.

In den letzten 20 Minuten stellte Trainer Wolfgang Wünsche auf zwei Reihen um, doch zu mehr als dem zwischenzeitlichen 3:5 langte es nicht mehr. Am Ende waren die Einheimischen stehend k. o.

Am Sonntag ab 18 Uhr treten die Piranhas bei den Hannover Scorpions an. Gegen den Tabellenführer gab es im bisherigen Saisonverlauf je einen Sieg (H 7:5) und eine Niederlage (A 1:4).

Piranhas: John, Rauscher – Zib, Kohlstrunk, Gall, Stramkowski, Gruhler, Schmidt – Sulcik, Stratmann, Labuhn, Rabbani, Haiduk, Bartanus, Ciupka, Vycichlo, Marsall

Tore: 0:1 Koziol (2. – in Unterzahl), 1:1 Haiduk (6./Vorlagen: Stramkowski, John), 1:2 Weller (7.), 2:2 Stramkowski (14./Marsall, Bartanus – in Überzahl), 2:3 Koziol (20./31 Sekunden vor Ende des ersten Drittels), 2:4 Sanders (20./22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels), 2:5 Sanders (27.), 3:5 Gall (45./Haiduk, Schmidt – in ÜZ), 3:6 Grass (51.), 3:7 Keller (56. – in ÜZ)

Strafminuten: Piranhas 14, Indians 10

Zuschauer: 1237

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