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Handball, 2. Bundesliga : Ziercke gibt von Beginn an Gas

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Neuer Empor-Trainer meistert Ein- und Ausstand / Gegen Aufstiegsaspirant TV Bittenfeld soll nachgelegt werden

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Aaron Ziercke musste am Wochenende Gas geben. Stand der neue Trainer des HC Empor am Sonnabend erstmals für die Rostocker im Spiel der 2. Handball-Bundesliga gegen Hüttenberg an der Seitenlinie, so musste der 42-Jährige tags darauf letztmals seine ehemalige Truppe GWD Min-den II in der 3. Liga bei den OSC Löwen Duisburg anleiten. Nach seiner Rückkehr an die Ostseeküste hatte Ziercke 1743 Kilometer zurückgelegt.

„Gern hätte ich das Maximum erreicht, Siege mit beiden Teams zum Ein- und Ausstand. Daraus wurde leider nichts“, bedauerte der Trainer. Seine ehemalige Mannschaft verlor trotz der 15 Treffer des linken Rückraumspielers Marius Traue denkbar knapp mit 27:29 (11:14). Auch mit seinem neuen Club erlebte er einen wahren Handball-Krimi, der jedoch beim 26:25 ein Happy End hatte.

Seit gestern steht der Ex-Nationalspieler voll in Diensten des Traditionsvereins aus der Hansestadt. Analyse der Partie von Hüttenberg, Arbeit an den erkannten Baustellen und Vorbereitung auf das nächste Heimspiel stehen auf dem Programm. Einen Erfolg hatte der neue Handball-Lehrer des HCE schon zu verbuchen: In seinem Premierenspiel liefen seine Schützlinge nicht dem Geschehen auf dem Parkett hinterher. Während gegen Hamm (1:7) und Henstedt-Ulzburg (1:6) die Anfangsphase, gegen Neuhausen (11:17) der Beginn der zweiten Halbzeit abgegeben wurde, setzte Empor den TV 05/07 Hüttenberg mit einer 4:1-Führung nach sieben Minuten unter Druck, blieb später auf Schlagdistanz und band am Ende den Sack zu.

Nun wollen die Rostocker am Sonnabend (19.30 Uhr Stadthalle) gegen Aufstiegsaspirant TV Bittenfeld nachlegen. „Es ist Zeit für den zweiten Heimsieg“, meint Roman Becvar. Den Niederlagen gegen Eisenach (25:36), Großwallstadt (26:27) und Henstedt-Ulzburg (26:33) steht nur das 26:24 über Neuhausen gegenüber. „Wir brauchen eine volle Halle“, sagt Empor-Geschäftsführerin Juliane Radike und rührt die Werbetrommel: „Karten für den Oberrang sind für neun Euro erhältlich, im Unterrang das Gruppenticket ab vier Personen für je neun Euro beziehungsweise für Sportvereine für fünf Euro je Mitglied.“

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