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Papendorfer Triathlon : Xtreme kurz vor dem Abbruch

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Papendorfer Triathlon macht seinem Namen alle Ehre / Wetter beeinflusst das Rennen / Sieger Kurrat: „Das war schon grenzwertig“

Der 2. Papendorfer Xtreme über die Mitteldistanz von 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen machte seinem Namen alle Ehre. Da waren auf der Rad- und Laufstrecke nicht nur etliche Höhenmeter zu überwinden, sondern ausgerechnet Petrus beeinflusste mit seinem reichhaltigen Repertoire das Rennen.

Sonnenschein, Starkregen mit Hagelkörnern, sogar Blitz und Donner sorgten für ein wirklich anspruchsvolles Event. „Hochachtung vor den Aktiven. Wir standen in Abstimmung mit dem Rennarzt fast vor dem Abbruch. Ein drittes Mal Krach am Himmel hätte im Interesse der Gesundheit zum vorzeitigen Ende geführt“, sagte Organisations-Chefin Katrin Steinhagen.

Christian Kurrat vom TC FIKO, der nach 4:35:41 Stunden als Erster die insgesamt 123 Kilometer im Platzregen beendete, meinte: „Auf dem Rad kam der Regen meist aus Südwest. Auf der Laufstrecke hatten sich riesige Pfützen gebildet. Das war schon extrem und grenzwertig.“ Kein Wunder, dass die den Witterungsbedingungen bravourös trotzenden Halbironman-Triathleten von „Wasserspielen“ sprachen.

Apropos Wasser: Im Nass der Warnow war mit Britta Kamrau eine frühere mehrfache Welt- und Europameisterin sowie Weltcup-Gewinnerin im Freiwasserschwimmen dabei. Sie konnte das Duell mit Schwester Dörte für sich entscheiden, kam im Führungstrio an Land: „Auf den letzten 300 Laufmetern bis zum Wechselgarten musste ich meine Mitstreiter ziehen lassen. Es hat aber viel Spaß gemacht.“

„Mit 20 Staffeln plus Einzelstarter war der Xtreme gut besetzt. Einige Auswärtige wunderten sich über die bergige Strecke. Es wird sich für 2017 herumsprechen, dass hier ein wirklich feines Event mit echt viel Herzblut aller Helfer organisiert wird“, so Steinhagen.

Dieter Herold

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