MV-Liga-Handball : Wüstemann trifft zum Sieg

Der Retter für Warnemünde: Peter Wüstemann nimmt Maß (hinten Christoph Rasch) und erzielte 15 Sekunden vor dem Abpfiff den 27:26-Siegtreffer für den SVW gegen Bad Doberan II.
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Der Retter für Warnemünde: Peter Wüstemann nimmt Maß (hinten Christoph Rasch) und erzielte 15 Sekunden vor dem Abpfiff den 27:26-Siegtreffer für den SVW gegen Bad Doberan II.

15 Sekunden vor Spielende markierte der für den SV Warnemünde den 27:26-Siegtreffer gegen Bad Doberan II. Der HC Empor II lässt dem Meister keine Chance.

svz.de von
16. März 2016, 05:00 Uhr

Vom Geschehen in der MV-Liga der Handball-Männer:

HC Empor II – Stavenhagener SV 39:29 (16:10)

Die Gastgeber hatten gegen den schwerfällig agierenden Noch-Meister wenig Mühe. Trainer Robert Teichert: „Mit der Angriffsleistung bin ich einverstanden. 29 Gegentore sind aber letztlich doch einige zuviel.“ Empor II legte ein 7:2 vor und sicherte sich nach dem 11:10 (23.) mit fünf Treffern in Folge eine komfortable Pausenführung. Gleich nach dem Wechsel war erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung erreicht (24:14).

HC Empor II: Massaro, Paul Porath – Julius Porath 6/1, Meuser 5, Heil 11, Prüter 2, Schütze, Alexander Trupp 1, Mehr, Ohnesorge, Palm 6, Johannes Trupp 8/1

SV Warnemünde – Doberaner SV II 27:26 (17:10)

15 Sekunden vor Ultimo fasste sich Peter Wüstemann ein Herz und brachte den Ball zum Sieg im Gäste-Tor unter. Dabei führte der SVW zur Halbzeit noch mit sieben Treffern. „Wir hatten nie richtig Zugriff auf das Spiel und gewannen nur mit richtigem Dusel. Wenn ein Marcel Jaunich mit seinen 38 Jahren noch zehn Treffer gegen uns wirft und unsere deutlich jüngeren Abwehrspieler alt aussehen lässt, dann stimmte etwas nicht“, so Trainer Matthias Schmidt etwas angefressen. DSV-II-Coach Thomas Kreul war mit der Leistung seines Mini-Teams zufrieden, ärgerte sich aber natürlich, dass es nicht zum Punkt reichte, der verdient gewesen wäre: „Wir sind so was von geil im Spiel und werden dann zum Schluss
etwas benachteiligt. Überragend Marcel Jaunich und die Jungs, die eigentlich sonst eher nicht spielen, wie Arvid Schlüter. Ich bin stolz auf das, was sie geleistet haben.“

SV Warnemünde: Hintze, Funke – Holtz 2, Rasch 2, Krey 6/2, Wüstemann 5/1, Polkehn 4, Grocholl 2, Hollmann 4, Spitzner 1, Wilczek, Leppin, Reiser 1

Bad Doberan II: Ludwig, Läritz, Polkow – Sachse 2, Stölken 2, Schmidt 4/1, Gutsche 3, Busse, Schlüter 5, Jaunich 10

Schwaaner SV – Parchim/ Ma-Ga 25:24 (10:13)

„Nach mehr als drei Monaten endlich wieder ein Sieg“, atmete SSV-Trainer Detlef Lankowski auf. „Das sind ganz wichtige zwei Punkte im Kampf gegen den Abstieg.“ Den Ausschlag gab der Endspurt der Gastgeber. Diese lagen gleich 0:4 hinten und rannten dem Rückstand lange hinterher. Erst mit der Stabilisierung der Abwehr einschließlich Torhüter kamen die Hausherren zu Ballgewinnen und zur 23:21-Führung, die mit dramatischen Aktionen verteidigt wurde.

Schwaaner SV: Sternberg, Froriep – Kröger, Langberg 8, Elsner 6, Schulz 2, Frank, König, Polkow 5, Kratkey 2, Frieser 2, Bender



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