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HC Empor Rostock : „Wir müssen hellwach sein“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nicht nur Florian Zemlin glaubt, dass die Handballer des HCE am Sonntag ab 16.30 Uhr in der Stadthalle den TV Großwallstadt schlagen können

Der HC Empor Rostock bekommt es am Sonntag im zweiten Heimspiel der Saison in der 2. Handball-Bundesliga erneut mit einem dicken Brocken zu tun. Nach Erstliga-Absteiger ThSV Eisenach (25:36) ist um 16.30 Uhr in der Stadthalle der noch ungeschlagene TV Großwallstadt mit dem Ex-Rostocker Maik Handschke als Coach zu Gast. Die Partie steht unter der Leitung der Bundesliga-Kader Urs Mücke (Hannover) und Sven Titze (Braunschweig).

Die Mainfranken vom TVG, nach der Serie 2012/13 erstmals aus der 1. Bundesliga verschwunden, machen nach der unbefriedigenden Vorsaison (Platz zehn) keinen Hehl aus ihren Aufstiegsambitionen. „Wir wollen angreifen, haben uns gezielt verstärkt“, sagt Geschäftsführer Andreas Klein. Maik Handschke bestätigt: „Wir sind jetzt viel breiter aufgestellt. Ich konnte einen kontinuierlichen athletischen und spielerischen Aufbau durchführen.“ Der 48-Jährige hatte die Rand-Aschaffenburger erst im November 2013 übernommen.

Sein Rostocker Kollege Dr. Rastislav Trtik strebt am Sonntag ebenfalls einen Doppelpunktgewinn an und hat dafür ein einfaches Rezept: „60 Prozent Wurfeffektivität.“

Mit Mathias Lenz und dem Slowaken Milos Putera besitzen die Gäste aber zwei erfahrene Schlussleute, die Garanten der bisherigen Siege in Baunatal (22:16) und gegen Saarlouis (35:30) waren. Empor hingegen besitzt auf der Torhüter-Position noch Steigerungsbedarf.

HCE-Regisseur Florian Zemlin erwartet am Sonntag „eine sehr schwere Partie. Mit dem Israeli Chen Pomeranz als Ideengeber, den Anspielen auf den starken Kreisläufer Jannik Kohlbacher und schnellem Umkehrspiel ist Großwallstadt brandgefährlich. Wir dürfen die Gäste zum einen nicht zum Kontern einladen und müssen zum anderen in der Defensivarbeit hellwach sein. In Hildesheim (34:28 – d. Red.) zeigten wir in dieser Beziehung Zuwachsraten. Die gilt es zu übernehmen und auszubauen.“

In das gleiche Horn bläst René Gruszka: „Der Gegner ist hinten sehr stark, doch unser Ziel ist ein Sieg. Dafür stimmt mich unser Sieg im ersten Auswärtsspiel der Saison optimistisch. Wir müssen Großwallstadt von Beginn an unter Druck setzen, die Partie aufbauend auf einer starken Abwehr und mit hoher Angriffseffektivität für uns entscheiden.“

Für das Vorhaben stehen alle Spieler zur Verfügung.

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