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HC Empor : „Wir kommen nach Niederlagen immer wieder zurück“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nicht nur Regisseur Roman Becvar ist zuversichtlich für den Auftritt der Rostocker Zweitliga-Handballer am Sonnabend bei Tabellenführer Rimpar Wölfe

Der HC Empor Rostock muss am Sonnabend (20 Uhr Dreifachsporthalle) am 4. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga bei der DJK Rimpar Wölfe antreten – beim aktuellen Tabellenführer! Der Aufsteiger der vergangenen Saison ist längst keine graue Maus mehr. Dormagen 32:25, Baunatal 30:23, Saarlouis 30:27 – die Mainfranken mischen die Liga auf!

„Von ganz oben blickt es sich schön. Es ist aber nur eine Momentaufnahme. Wir heben deshalb keinesfalls ab. Mit Rostock kommt ein ganz anderes Kaliber auf uns zu als unsere bisherigen Gegner“, sagt Trainer Jens Bürkle.

HCE-Coach Dr. Rastislav Trtik spricht mit Respekt vom Kontrahenten: „Alle Achtung, wie sich Rimpar in Saarlouis präsentierte. Keeper Max Brustmann kam auf 20 gehaltene Bälle, die Deckung machte einen kompakten, aggressiven Eindruck, und im Vorwärtsgang ging unter der Regie von Sebastian Kraus so richtig die Post ab. Rimpar zeigt ein aus vielen Puzzleteilen zusammengesetztes Teamwork mit sehr gefährlichem Zuschnitt.“

Die zu 100 Prozent Amateure der DJK Rimpar, ausgestattet mit der Hälfte des Rostocker Etats (eine Million Euro), gelten als besonders defensivstark. „Die mischen wirklich Beton an, gehen zur Sache“, erinnert sich Empor-Kapitän Jens Dethloff an den 28:24-Sieg der Vorsaison.

Die Männer von der Warnow sind nach 2:4 Punkten im Zugzwang. Hoffnung macht die Aussage von Regisseur Roman Becvar: „Wenn wir verlieren, kommen wir immer wieder zurück. Das ist unsere Stärke.“ Diese will die Truppe nach dem 26:27 gegen Großwallstadt auch ohne Nemanja Mladenovic (Leistenzerrung) und Jan Kominek umsetzen. Maic Sadewasser steht trotz Schulterproblemen zur Verfügung.


Kominek pausiert vorläufig weiter


Derweil wird Stammtorhüter Kominek vorerst weiter fehlen. „Die Ergebnisse der von einem Spezialisten der Kardiologie an der Rostocker Uni-Klinik durchgeführten Untersuchungen sind an den behandelnden Arzt des Südstadt-Klinikums weitergeleitet worden. Jan ist dort für Anfang kommender Woche zu einer ausführlichen Auswertung eingeladen worden. Bis dahin kehrt er auf keinen Fall ins Training zurück. Wir und die behandelnden Mediziner gehen da voll auf Nummer sicher“, sagt Juliane Radike, Geschäftsführerin der Spielbetriebs-GmbH des HC Empor.

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