Hansa Rostock: Materia & Paule : Weißes Ballett gegen orange Koryphäe

Eine Menge Spaß hatten Marten Laciny alias Marteria und Stefan „Paule“ Beinlich auf der Pressekonferenz anlässlich ihres Benefizspiels zugunsten des FC Hansa. Während sich „Paule“ über weibliche Verstärkung im Team freuen würde, brachte Marteria diesbezüglich Andreas Möller ins Spiel. „Vielleicht kommt er ja sogar“, erwiderte Beinlich.
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Eine Menge Spaß hatten Marten Laciny alias Marteria und Stefan „Paule“ Beinlich auf der Pressekonferenz anlässlich ihres Benefizspiels zugunsten des FC Hansa.

„Marteria & Friends vs. Paule & Friends – Das Spiel für die Lizenz“: Die beiden Haupt-Protagonisten nehmen sich gegenseitig mächtig auf die Schippe

svz.de von
19. Dezember 2014, 18:28 Uhr

„Marteria & Friends vs. Paule & Friends – Das Spiel für die Lizenz“: Unter diesem Motto steht am 29. März des kommenden Jahres ein Benefizspiel zugunsten des FC Hansa. Am Freitag lieferten sich beide Haupt-Protagonisten, Musiker Marten Laciny und Ex-Kicker Stefan „Paule“ Beinlich, einen kurzweiligen und nicht ganz ernst gemeinten verbalen Schlagabtausch.

Während Marteria verriet, dass Mario Basler (zweimaliger Deutscher Meister mit den Bayern sowie 1996 Europameister) in seinem Team kickt, lautet der Namen von Beinlichs erstem Mitstreiter Stefan Kretzschmar. Der ehemalige Weltklasse-Handballer, zugleich Hansa-Ehrenmitglied, habe ihm innerhalb von fünf Minuten zugesagt. „Die Zuschauer kommen zu diesem Spiel und wollen Spaß haben. Daher werden wir die Teams schon vernünftig mixen. Es wird aber ein weißes Ballett gegen die orange Koryphäe antreten“, sagt Beinlich, der von seiner Truppe einen „zweistelligen Sieg“ einfordert.

Sein Pendant schiebt die Favoritenrolle dann auch brav beiseite. „,Paule’ war Nationalspieler und ist eine Legende des Vereins. Ich habe nur im Nachwuchsbereich gespielt“, so Marteria, für den mit dem Auflaufen in der DKB-Arena ein Traum in Erfüllung geht.

Der Musiker, dessen Freunde und Kumpels ein Tor von ihm erwarten, hat sich auch schon eine Taktik zurechtgelegt: „Wir werden ,Paule’ von Beginn an in Doppeldeckung nehmen und eine Menge ,Trashtalk“ betreiben oder ihm vielleicht die Hose herunterziehen und so weiter.“

Beinlichs nicht ganz ernst gemeinter Konter folgte prompt: „Wir werden vertikales Pressing spielen, mit einem diametral abknickenden ,Sechser’ agieren und irgendwann auch die falsche ,Neun’ bringen. Dann sind alle so durcheinander, dass es 10:10 oder 12:12 ausgeht.“

Die beiden Teamkapitäne nehmen die Aufgabe „sehr ernst“. Marteria wird sich im neuen Jahr ein intensives Fitnessprogramm auferlegen. „Ich finde es gut, dass man mit diesem Spiel ein Ziel hat, und werde mir den Arsch aufreißen, um fit zu werden. Ich werde jeden Tag mit Gewichten um die Knöchel laufen gehen und Karate-Kid-mäßige Übungen am Strand machen. Schließlich will ich mich ja nicht mit einer Wampe blamieren.“

Stefan Beinlich erinnert sich dagegen vielmehr an seine aktive Zeit und weiß, wie man während der hierzulande kalten Monate Kondition bolzt: „Ich denke, dass wir Ende Februar noch nach Mallorca fliegen und dort einige Tage verbringen. Dann sind wir fit.“

Die Zuschauer können sich in jedem Fall auf einen launigen Nachmittag mit einigen Kabinettstückchen freuen – sofern Beinlich eine Mannschaft auf die Beine stellt: „Wir hatten am Montag Ü42-Training, da haben die Jungs zu mir gesagt: ,Paule’, wie willst du das schaffen, du kannst ja nur noch Kleinfeld… Mehr Spieler bekommst du nicht zusammen!“

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