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Wasserball : Warnemünder kommen mit blauem Auge davon

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim SV Meldorf zeigte der Drittligist über weite Strecken eine enttäuschende Leistung. Am Ende stellten die Routiniers den knappen 14:12-Sieg sicher.

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 19:34 Uhr

Dank einer Energie-Leistung retteten sich die Wasserballer der HSG Warnemünde in der 3. Liga bei den SV Meldorf Seals zu einem 14:12 (4:1, 3:4, 4:3, 3:4)-Auswärtssieg.

Warnemünde reiste ohne sechs Stammkräfte und Spielertrainer Christian Koth an. Somit hatte Kapitän Jörg Behlendorf nur eine dünne B-Sieben zur Verfügung.

Dennoch agierten die Gäste zu Beginn abgeklärt und ruhig, vor allem in der Defensive. Lohn war eine 4:1-Führung nach dem Startviertel. Im zweiten Abschnitt verloren vor allem die jungen Spieler im HSG-Team ihre Linie und luden den Gastgeber zur Aufholjagd ein.

„Es ist nicht schlimm, wenn die Jungs, die sonst nicht Stammspieler sind, Fehler machen. Aber das darf sich nicht wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel ziehen“, sagte Behlendorf.

Die im Vergleich zu Vorsaison stark verbesserten Meldorfer nutzten die eklatanten Abwehrfehler der HSG aus und verkürzten auf 5:7. Auch im dritten Viertel ging es hin und her, sah es beim 8:8-Ausgleich der Gastgeber gar nach einer Überraschung aus. Zum Glück hatten die Gäste mit Keeper Philipp Steidler einen sicheren Rückhalt in ihren Reihen, auch Neuzugang Ansgar Stüken überzeugte mit drei Toren. Im Angriff hielten Alexander Zick (fünf Treffer) und Jörg Behlendorf (sechs) ihr Team fast im Alleingang am Leben und brachten die Warnemünder mit drei Toren zum 11:8 ins Schlussviertel. Zwar stabilisierte sich in der Endphase die Teamleistung der HSG, doch auch Meldorf mobilisierte die letzten Kräfte. Eine Minute vor Abpfiff verkürzten die Gastgeber auf 12:13. Doch 50 Sekunden vor Ende setzte Behlendorf mit dem 14:12 den erlösenden Schlusspunkt.

„Das war ein dreckiger Auswärtssieg. Obwohl uns viele Stammkräfte fehlten, dürfen wir nicht so fehlerhaft spielen. Wir haben den Kopf gerade so aus der Schlinge gezogen. Unser Kampfgeist hat uns gerettet“, sagte Angreifer Alexander Zick.

HSG Warnemünde: Philipp Steidler – Paul Helm, Ansgar Stüken 3 Tore, Roman Gruchow, Maximilian Kirschnowski, Jonas Kirschnowski, Fabian Collin, Francisco Pirichinsky, Clemens Grimm, Jörg Behlendorf 6, Alexander Zick 5

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