Hansa Rostock : Vollmanns Handschrift ist erkennbar

Für Hansa-Kapitän Christian Stuff war das 4:3 in Münster ein perfekter Auftakt: „Wir haben drei Punkte geholt und gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir ans Limit gehen.  Aber eben auch, dass weniger  nicht reicht, um zu gewinnen.“
Für Hansa-Kapitän Christian Stuff war das 4:3 in Münster ein perfekter Auftakt: „Wir haben drei Punkte geholt und gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir ans Limit gehen. Aber eben auch, dass weniger nicht reicht, um zu gewinnen.“

Zum Saisonstart blüht Hansas Offensive auf

svz.de von
29. Juli 2014, 07:00 Uhr

Konsequentes Pressing, schnelles Umschalten und Torgefahr von allen Positionen: Kaum ist der FC Hansa in die Drittliga-Saison gestartet, ist die Handschrift von Trainer Peter Vollmann erkennbar. Beim 4:3-Erfolg bei Preußen Münster setzte vor allem die Offensivabteilung der Rostocker die Vorgaben um. „Wir haben optimal gedeckt, gut nach vorne gespielt und jede Lücke ausgenutzt“, war Vollmann mit der ersten Halbzeit zufrieden.


Offensive erinnert an Aufstiegssaison


Auffällig: Nahezu alle Mittelfeldspieler inklusive der einzigen Sturmspitze Halil Savran waren direkt oder indirekt an den Toren der Rostocker beteiligt. Während der rechte Flügelflitzer Christian Bickel das 1:0 vorbereitete und das 4:1 selbst erzielte, traf sein Pendant auf der linken Seite, David Blacha, trocken zum 2:0. Und auch Kai Schwertfeger (Traumtor zum 3:0) und Denis-Danso Weidlich (leitete das 2:0 mustergültig ein) liefen im Zentrum zu Höchstform auf. „Wenn wir in Ballbesitz waren, haben wir relativ schnell nach vorne gespielt und unsere Chancen eiskalt genutzt“, hatte auch Keeper Jörg Hahnel beobachtet.

Da wurden Erinnerungen an Hansas Aufstiegssaison 2010/11 wach, als die Mittelfeldachse Jänicke, Lartey, Ziegenbein scheinbar nach Belieben ins Schwarze traf. Deutet sich da etwa eine Wiederholung des damaligen Höhenflugs an?

So weit will nach dem gelungenen Start dann doch kein Verantwortlicher gehen, zumal Hansas erster Saisonsieg in der zweiten Halbzeit gehörig wackelte. „Wir haben im Aufbauspiel Fehler gemacht und besaßen nicht mehr diese Ballsicherheit. Münster stellte hinten auf eine Dreierkette um und hatte so im Mittelfeld einen Mann mehr. Deswegen gerieten wir immer mehr ins Hintertreffen“, schätze Hansas neuer Kapitän Christian Stuff ein.

Entsprechend blieb der Abwehrorganisator in seinem Fazit auf dem Teppich: „Das Spiel war für den Auftakt perfekt. Wir haben drei Punkte geholt und gesehen, dass wir mithalten können, wenn wir ans Limit gehen. Aber eben auch, dass weniger nicht reicht, um zu gewinnen.“

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