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FC Hansa : Vollmann zieht die Zügel an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Waldläufe, Trainingslager und nur drei freie Tage: Hansa mit harter Vorbereitung

Kaum ist Peter Vollmann im Dienst, zieht er die Zügel an. Nach dem eher lockeren öffentlichen Trainingsauftakt am Mittwoch und dem Laktattest am Donnerstag auf dem Bundeswehrgelände, ordnete Hansas alter und neuer Trainer gestern zwei knüppelharte Einheiten über jeweils zweieinhalb Stunden an. „Das ist ganz normal. Es ist Vorbereitung“, gab der 56-Jährige nüchtern zu Protokoll. Vor allem die Läufe durch den Barnstorfer Wald hatten es in sich. Dabei steckte Vollmann, der mit dem Fahrrad unterwegs war, jeweils am Vor- und Nachmittag eine 1000-Meter Runde am Rostocker Zoo ab, die neunmal zu absolvieren war. „Da wir dort ja auch noch hinlaufen mussten, kamen wir auf gut elf Kilometer pro Lauf“, rechnete der Hansa-Coach vor.

Kein Wunder, dass nach der Rückkehr auf den Trainingsplatz einige Akteure tief durchschnaufen mussten. „Das ist schon nicht Ohne“, bekannte Flügelflitzer David Blacha. Sascha Schünemann hatte nach dem „Entspannungsbad“ in der Eistonne „dicke Beine“. Auch Neuzugang Christian Stuff sprach grinsend von einer „vernünftigen Vorbereitung“.

Viel Hoffnung, dass die Spieler in den kommenden Wochen die Füße hochlegen können, konnte der Coach seinen Schützlingen jedenfalls nicht machen. Bis zum Saisonstart in knapp sechs Wochen haben sie gerade einmal drei Tage frei. „Bis dahin habe ich insgesamt 57 Einheiten eingeplant.“ Darin inbegriffen ist das einwöchige Trainingslager vom 29. Juni bis 4. Juli in Binz, wo Hansa noch nach einem weiteren Testspielgegner sucht. „Nachdem das Match zum Stadiongeburtstag gegen Budapest ausfallen musste, wollen wir auf Rügen eine weitere Partie absolvieren. Das kann ruhig auch gegen einen unterklassigen Gegner sein“, sagte „Quälix“ Vollmann. Hauptsache, seine Jungs bleiben in Bewegung.

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