3. Fussball-Liga : Vollmann: „Niemand hat seinen Stammplatz sicher“

Intensives Trainingslager: Hansa-Coach Peter Vollmann brachte seine Kicker mit vielen harten Einheiten an den Rand der Erschöpfung.
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Intensives Trainingslager: Hansa-Coach Peter Vollmann brachte seine Kicker mit vielen harten Einheiten an den Rand der Erschöpfung.

Hansa-Coach zieht positives Fazit des Trainingslagers in Binz und heizt den Konkurrenzkampf weiter an

svz.de von
05. Juli 2014, 06:24 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa hat nach sechs Tagen und neun intensiven Einheiten (plus ein Testspiel) gestern Mittag sein Trainingslager in Binz beendet.

Coach Peter Vollmann zieht im Gespräch mit Oliver Kramer ein positives Fazit und heizt den Konkurrenzkampf weiter an.

Herr Vollmann, Ihre Jungs sehen müde und geschafft aus. Beleg dafür, dass sie gut gearbeitet haben?

Vollmann: Auf jeden Fall. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem sie körperlich am Ende sind. Gerade die jungen Spieler wie Max Christiansen spüren kaum noch ihre Beine. Deshalb gebe ich der Mannschaft nach dem Testspiel am Sonnabend in
Gnoien zwei Tage frei.

Welche Schwerpunkte haben Sie in Binz gesetzt?
Nachdem wir zum Trainingsauftakt die konditionellen Grundlagen gelegt hatten, standen jetzt fußballerische Dinge auf dem Plan. Ob Passspiel, Torabschluss oder Laufwege – es ging immer darum, die Übungen in vollem Tempo auszuführen. Außerdem haben wir unsere Philosophie, früh zu stören und nach vorne hin zu verteidigen, langsam verinnerlicht.
Woran müssen Sie mit dem Team noch feilen?
Man hat es im Test gegen Bergen in der zweiten Halbzeit gesehen. Wir müssen die Passgenauigkeit beibehalten, schnörkelloser nach vorne spielen und vor allem unsere Positionen halten. Auch beim Abschluss gibt es Reserven.
Wer hat sich besonders hervorgetan?
Schwierig zu sagen. Jeder Spieler hat die volle Bereitschaft gezeigt und 100 Prozent gegeben. Wichtig war auch, dass sich keiner schwerwiegend verletzt hat. Der Wille der Mannschaft ist groß. Der nächste Abschnitt beginnt dann nach dem ersten Spieltag, wenn die Ersten auf der Bank Platz nehmen müssen. Dann wird sich zeigen, wer dranbleibt.
Apropos Saisonstart, haben Sie Ihre Start-Elf schon im Kopf?
Nein, es sind ja noch drei Wochen Zeit. Zuletzt habe ich viel experimentiert und Spieler auf unterschiedlichen und zum Teil für sie ungewohnten Positionen eingesetzt. Zum Beispiel Denis-Danso Weidlich als Rechtsverteidiger wäre eine wiederholungsfähige Lösung. Wichtig ist, dass ich für jede Situation einen Plan B in der Tasche habe. Und: Niemand darf sich seines Stammplatzes sicher sein.

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