Vollmann kämpft bis zum Umfallen

Kämpferisch und motiviert wie eh und je blickt Hansa-Trainer Peter Vollmann dem ersten Rückrundenspiel gegen Münster entgegen. Dann soll auch Julian Jakobs wieder Gas geben.
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Kämpferisch und motiviert wie eh und je blickt Hansa-Trainer Peter Vollmann dem ersten Rückrundenspiel gegen Münster entgegen. Dann soll auch Julian Jakobs wieder Gas geben.

Hansa-Trainer geht top motiviert in das Spiel gegen Münster und will den „Geht-ja-doch-Gedanken“ in die Mannschaft implantieren

svz.de von
04. Dezember 2014, 19:32 Uhr

Vielleicht ist es die letzte Pressekonferenz gewesen, die Peter Vollmann am Donnerstag als Trainer des FC Hansa vor der Partie der 3. Fußball-Liga am Sonnabend gegen den SC Preußen Münster (14 Uhr DKB-Arena) gab. Eine unterhaltsame war es allemal. Vollmann zeigte sich jedenfalls von der anhaltenden Diskussion um seine Person äußerlich unbeeindruckt und geht motiviert wie eh und je in die erste Rückrundenpartie der Saison.

„Hier wird gekämpft bis zum Umfallen. Wenn man Vorletzter ist, dann muss man trotzig und kämpferisch auftreten. Wir müssen geil auf dieses Spiel sein und versuchen, es zu gewinnen“, sagt der 56-Jährige.

Entsprechend gewohnt engagiert und akribisch bereitet der Fußball-Lehrer sein Team für das Duell mit dem aktuellen Tabellenzweiten vor. Das Hinspiel hatten die Rostocker dank einer fulminanten ersten Halbzeit und einer 4:1-Führung mit 4:3 gewonnen. Vielleicht ein kleiner Motivationsschub für Hansa, gerade gegen die Preußen den Umschwung einzuleiten. „Wir haben in Münster gewonnen und daheim Bielefeld bezwungen. Diese positiven Dinge muss man für sich nutzen“, fordert der Chefcoach.

Dass es – unabhängig vom Ergebnis – möglicherweise die letzte Partie Vollmanns auf der Rostocker Bank sein könnte, blendet er konsequent aus: „Darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Ich konzentriere mich auf die Arbeit mit der Mannschaft. Ich werde alles an Aufwand investieren, um das Ruder in die richtige Richtung zu lenken.“

Der erste Sieg im ersten Rückrundenspiel wäre ein Anfang, um eine positive Serie zu starten und vor allem die Abstiegsränge zu verlassen. „Die Hinrunde ist Geschichte, die Punktzahl und das Torverhältnis kennt jeder. Aber es hat auch schon Mannschaften wie die Stuttgarter Kickers gegeben, die eine sehr, sehr gute Rückrunde gespielt und sich nach oben geschoben haben. Das ist ein guter Ansatz, die 2. Halbserie mit anderen Gefühlen und Ergebnissen einzuläuten und einen ,Geht-ja-doch-Gedanken’ in die Mannschaft zu implantieren“, so Vollmann.


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