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Fußball, 3. Liga : Vollmann erwartet Topteam

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Trainer trifft auf Ex-Club und selbsternannten Aufstiegsanwärter

So schnell sieht man sich wieder: Hansas Trainer Peter Vollmann trifft morgen im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden auf seinen Ex-Club. Der Fußball-Lehrer war gut anderthalb Jahre für die Hessen verantwortlich, ehe er im Oktober 2013 mangels Erfolg seine Koffer packen musste – und ein halbes Jahr später wieder auf der Kogge anheuerte. Ein Grund, weshalb der 56-Jährige den Kontrahenten aus dem Effeff kennen sollte.

„Man kann eine Mannschaft nie ganz genau beurteilen. Einerseits sind einige Spieler aus meiner damaligen Amtszeit noch dabei, andererseits sind im Sommer andere hinzugekommen. Letztendlich müssen wir uns auf die aktuellen Videoaufnahmen verlassen“, sieht Vollmann keinen Wissensvorsprung.

Gleichwohl hat sich auch bis zu ihm herumgesprochen, dass Wehen in dieser Saison zu den Aufstiegsanwärtern zählt. „Aufgrund der individuellen Qualität des Kaders gehört das Team zu den Topfavoriten. Mein Trainerkollege hat sich geoutet, oben mitspielen zu wollen. Zu Recht“, findet Vollmann.

Dennoch hat sich der Taktikfuchs wieder eine Marschroute zurecht gelegt, wie seine Elf dem spielstarken Kontrahenten beikommen kann. „Den Plan halte ich aber bis Sonntag in der Tasche“, so der Coach. Klar ist: Mit den Ex-Rostockern Michael Wiemann und Tobias Jänicke sowie den Routiniers Nico Herzig und Nils-Ole Book verfügen die Gäste über erfahrene Kräfte. „Da ist viel Substanz drin. Sie kommen schnell und intensiv über die Außen“, hat er beobachtet.

Personell will Vollmann nach der Niederlage in Kiel keine Experimente wagen. „Ich denke über ein, zwei Veränderungen nach. Ein Christian Bickel wird nicht noch mal so ein schwaches Spiel abliefern. Daher werde ich ihm vertrauen“, sagte der Coach. Wichtig sei, dass Hansa in die Spur zurückfindet. „Wir haben jetzt vier Punkte und wollen mit einem Sieg oben anschließen“, so Vollmann, der die Freundschaft zu seinem Ex-Club für 90 Minuten ruhen lassen will.

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