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2. Handball-Bundesliga : Uwe Schwenker kündigt bei Empor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der ehemalige Manager des THW Kiel steht dem Rostocker Handball-Zweitligisten nicht länger als Berater zur Verfügung

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 06:37 Uhr

Paukenschlag beim Handball-Zweitligisten HC Empor: Uwe Schwenker, ehemaliger Manager des deutschen Rekordmeisters THW Kiel, wird den Hansestädtern in der kommenden Saison nicht mehr beratend zur Verfügung stehen. „Nach reiflicher Überlegung bin ich zum Ergebnis gekommen, die Zusammenarbeit aufzukündigen. Dies liegt dem Verein auch schriftlich vor. Meine ohnehin erst einmal auf ein Jahr befristete Tätigkeit beende ich mit Spieljahresschluss. Über meine Beweggründe möchte ich mich in der Öffentlichkeit nicht äußern. Das gebietet schon die sportliche Fairness“, erklärte der 55-jährige Mitinhaber einer Versicherungsagentur in Kiel.


Beim HCE ist man nicht überrascht


Der 72-fache Ex-Nationalspieler hatte dem Rostocker Handball-Zweitligisten seit Ende August vergangenen Jahres beratend zur Seite gestanden. Durch seine Kontakte war nach der Verletzung von Tom Wetzel und weiteren Ausfällen die Ausleihe von Oliver Milde (Füchse Berlin II) sowie die Verpflichtung von Nemanja Mladenovic (Gummersbach) ermöglicht worden. Auch die schwedischen Probetrainierer Marcus Dahlin und Tim Persson vermittelte Schwenker. Zu etwaigen Vertragsunterschriften, die allein in der Kompetenz des Vereins liegen, ist es bisher aber noch nicht gekommen.

„Rostock ist eine sportbegeisterte Stadt, besitzt ein über die Leistung begeisterungsfähiges Publikum. Auf der Basis des von mir erarbeiteten Business-Konzeptes sollte der HCE die notwendigen Schritte für seine zukünftige Ausrichtung planen. Dafür wünsche ich dem Traditionsverein viel Erfolg“, sagte Schwenker.

Jens Gienapp, Geschäftsführer der Empor Rostock Handball GmbH und Vereinsvorsitzender, erreichte die Information auf dem Weg zu einem Gespräch mit Füchse-Manager Bob Hanning. Er zeigte sich von dem Schritt Schwenkers keineswegs überrascht: „Etwas Derartiges hat sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. Es ist nachvollziehbar, nicht überwiegend von Kiel aus Prozesse in unserem Verein unterstützend voranbringen zu können. Dafür war Uwe Schwenker in allen Belangen zu weit von uns entfernt, um sich mit unseren Zielen und dem Umfeld voll identifizieren zu können. Die Zusammenarbeit war für beide Seiten eine wertvolle Erfahrung. Dafür möchte ich Uwe auch Dank sagen.“

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