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Shorttrack : Torsten Kröger übertrifft Erwartungen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker freut sich über EM-Gesamtplatz 15 / Rang elf über 500 m bestes Resultat

Torsten Kröger war in der vergangenen Woche zu Späßen aufgelegt. Der Rostocker Shorttracker, der in Dresden lebt und trainiert, hielt seine Fans bei der Europameisterschaft in Dordrecht (Holland) via Facebook auf dem Laufenden. Auf einem Foto posierte der 27-Jährige mit einem Helm der niederländischen Nationalmannschaft und kommentierte: „Vielleicht ist das ja das Erfolgserlebnis der Weltmeister...“

Nun, zu einem Titel reichte es für Kröger zwar nicht – das war nach seiner einjährigen Verletzungspause auch nicht zu erwarten –, dennoch erzielte er das bislang beste EM-Ergebnis seiner Laufbahn. „Ich bin mit dem 15. Platz im Mehrkampf sehr zufrieden. Auch die Resultate und Zeiten auf den einzelnen Distanzen haben meine Erwartungen übertroffen“, freute sich der Hansestädter, der aus dem vollen Training die Meisterschaft anging.

Als einer von nur zwei deutschen männlichen Einzelstartern erzielte Kröger über seine Paradestrecke von 500 m als Elfter das beste Ergebnis. „Ich bin absolut happy. Natürlich wäre ich gerne ins Halbfinale eingezogen, aber beim Shorttrack braucht man eben etwas Glück“, so Kröger. Ähnlich zufriedenstellend verliefen für ihn die Rennen über 1000 m (12.) und 1500 m (24.), in denen er auch auf Olympiasieger traf: „Da wird es dann schwer.“

Mit der deutschen Staffel schied Torsten mit Bruder Hannes zwar im Halbfinale aus, steigerte sich aber im B-Finale auf Rang drei und damit auf Gesamtplatz sieben. „Durch den Ausfall von Daniel Zetzsche mussten wir unsere Abläufe ändern. Da fehlten uns die Erfahrung und Kraft“, so der Rostocker, der mit dieser gesunden Lockerheit seinen Saisonhöhepunkt angehen will – den Weltcup vom 6. bis 8. Februar in der Wahlheimat Dresden.

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