zur Navigation springen

Shorttrack : Torsten Kröger läuft auf Rang zwölf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Shorttracker zieht bei Weltcup in Dresden ins Viertelfinale ein / Herren-Staffel disqualifiziert

Shorttracker Torsten Kröger hat bei seinem Saisonhöhepunkt den ganz großen Wurf verpasst. Der 27-Jährige vom ESV Turbine Rostock schied beim Weltcup in Dresden über 500 m im Viertelfinale aus, erzielte aber mit dem zwölften Platz das beste Ergebnis der deutschen Mannschaft.

„Einerseits bin ich damit zufrieden. Anderseits wäre ich auch gerne ins Halbfinale eingezogen“, sagte der Wahl-Dresdener, der auf „heimischem“ Eis der EnergieVerbund Arena mit der Weltelite mithielt. „Die Rennen haben mir gezeigt, dass ich nicht hinterherlaufe. Das gibt mir Kraft für die kommenden Aufgaben“, so Kröger.

Der gebürtige Rostocker zeigte sich von der Atmosphäre bei dem internationalen Event begeistert. Mehr noch, über 1000 m, die er als 13. beendete, bekam es Torsten mit zwei Olympiasiegern zu tun. „Das ist schon spannend, mit Charles Hamelin und Victor An zu laufen, das sind halt Idole.“

Pech hatte die deutsche Herren-Staffel, in der auch Torstens Bruder Hannes mitlief. Das DESG-Quartett wurde im Vorlauf nach einem Zusammenstoß mit einem italienischen Läufer disqualifiziert. „Aus meiner Sicht war der Penalty nicht gerechtfertigt“, sagte Kröger.

Auch Hannes, der sich durch die Qualifikation quälen musste, hatte über 1000 m (24.) und 1500 m (29.) einen schweren Stand. „Das ist eben noch mal anders, als bei einer Europameisterschaft. Hier ist die komplette Weltelite vertreten. Und dafür haben wir uns gut verkauft“, so Torsten Kröger, der die Ergebnisse am kommenden Wochenende beim Weltcup im türkischen Erzurum bestätigen will.

„Es war für uns ein durchwachsener Weltcup. Es gab viele Penaltys, die mir nicht gepasst haben und die auch etwas umstritten waren. Doch diese Erfahrungen müssen die jungen Läufer sammeln“, erklärte Bundestrainer Miroslav Bojadschjew. „Wir wissen, wo wir stehen und wohin wir wollen. Für uns ist das eine Übergangs-Saison.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen