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HC Empor Rostock : Tom Wetzel fällt erneut aus

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Comeback geplatzt: Rückraumspieler des Handball-Zweitligisten muss sich erneut in ärztliche Behandlung begeben. Auch Florian Zemlin ist verletzt.

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Schock für die Verantwortlichen des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock: Tom Wetzel, in der Saison 2012/13 mit 165 Feldtoren erfolgreichster Werfer der Liga, droht für die gesamte Rückrunde auszufallen. Durch eine Entzündung muss sich der 22-jährige Rückraumspieler erneut in ärztliche Behandlung begeben. „Tom wird bei einem Spezialisten in Hamburg-Bergedorf weiterbehandelt. Eine Prognose wage ich nicht abzugeben. Die dortigen Ärzte werden das volle Programm der Diagnose machen und dann eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise treffen“, sagte Dr. Sabine Niendorf, Mannschaftsärztin der Hansestädter.

Nach einem doppelten Wadenbeinbruch im August sowie der sich Mitte Dezember anschließenden Entfernung der eingesetzten Stabilisierungsplatte war Tom Wetzel gerade erst am Montag ins Training eingestiegen und hoffte auf ein Comeback am 29. Januar in der Partie bei der HSG Tarp-Wanderup. „Nun kommt es für uns knüppeldick. Das muss ich erst einmal verdauen“, sagte Trainer Dr. Rastislav Trtik. Für den Coach war es die zweite Hiobsbotschaft am Donnerstag.

Zuvor hatte ihn das Ergebnis der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) von Florian Zemlin erreicht: „Diagnostiziert wurde eine Innen- und Außenbandläsion am rechten Sprunggelenk. Dr. Niendorf hat ,Flori’ bis zum 26. Januar absolute Ruhe verordnet, an die er sich zur Vermeidung eines noch längeren Ausfalls zu halten hat.“

Da auch die Verfassung des gegenwärtig bei der EM in Dänemark weilenden Tschechen Roman Becvar Anlass zur Sorge gibt, stehen die Hansestädter vor echten personellen Problemen. „Wir hatten ohnehin für Freitag mit unserem Berater Uwe Schwenker ein Arbeitstreffen in Vorbereitung der neuen Saison vorgesehen. Nun müssen wir uns auch dem aktuellen Thema widmen und neue Lösungen anstreben“, sagte Jens Gienapp in seiner Funktion als Geschäftsführer der Empor Rostock Handball GmbH.

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