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Handball-Testspiel : Tom Wetzel beendet Leidenszeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Empors Rückraum-Ass gibt beim Testspiel gegen den Bad Doberaner SV Comeback / Zweitligist überzeugt beim 34:21 nur sporadisch

Der HC Empor Rostock hat gestern Abend das dritte von bisher vier Vorbereitungsspielen für sich entschieden. Nach der 22:31-Niederlage zum Auftakt gegen den Deutschen Rekordmeister THW Kiel, einem 40:14 beim MV-Oberligisten HSV Grimmen und dem 40:23-Erfolg am Sonntag gegen den SV Mecklenburg Schwerin, setzte sich der Handball-Zweitligist gegen den Ostsee-Spree-Ligisten Bad Doberaner SV in der Fiete-Reder-Sporthalle nach einem mageren 11:9 zur Pause noch klar mit 34:21 durch.

Das Positive in einem viele Fragen offen lassendem Spiel vorweg: Tom Wetzel gab nach langer Leidenszeit sein Comeback bei den Hansestädtern. In der zehnten Minute beim Stand von 6:2 für den HCE eingewechselt, brachte sein Anspiel auf Jens Dethloff das erste Kreistor der Blau-Gelben in den ersten 30 Minuten. Auch einen Siebenmeter „lochte“ der Rückkehrer ein.

Der HCE tat sich in Halbzeit eins gegen die Münsterstädter äußerst schwer. Hinten taten sich gegen die durch André Wilk geführte Sieben von Lars Rabenhorst Lücken auf. Sowohl der 6:0-Riegel, als auch das offensive 4:2-System wurde nicht konsequent gespielt. Kein Wunder, dass der Ostsee-Spree-Ligist nach einem 2:6-Rückstand (10.) Morgenluft witterte. Er wurde durch den HCE förmlich eingeladen, den Rückstand zu verkürzen. Mehr noch, der DSV ging sogar mit 9:8 in Führung (25.). Empor schluderte förmlich mit seinen Chancen. Die Wurfeffektivität war grottenschlecht. Allein 15 Bälle fanden nicht den Weg in das gegnerische Netz. DSV-Keeper Robert French erwies sich als Meister seines Faches, deckte die Unkonzentriertheiten Empors im Abschluss gnadenlos auf. Das Krafttraining der Rostocker am Vormittag konnte dafür keine Entschuldigung sein.

Erst nach einer Gardinenpredigt in der Pause drehte der Zweitligist auf, spielte seine konditionelle Überlegenheit über die Stationen 19:12 (40.) und 32:17 (53.) aus. „Vorher haben wir den HCE aber schön in Bedrängnis gebracht. Mit der Leistung im ersten Testspiel war ich zufrieden“, so Doberans Coach Lars Rabenhorst.

Empor: Kominek, Malitz – Gruszka 3, Hruscak 1, Zemlin 4, Becvar 5, Papadopoulos 6, Flödl 1, Dethloff 7, Hövels 3, Sadewasser, Wetzel 4
Bad Doberan: French, Hagen, Luther – Thormann 1, Lendner, Voigt 2, Krahn, Wilk 3, Landwehrs 3, Harms 3, Jahn 1, Sachse 1, Lewold, Fandrich 3, Zboril 4

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