Fußball : Ticket-Skandal: Hansa lehnt Deal ab

Hansa-Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann:  „Wir lehnen den Deal ab. Wir möchten den Schaden, der dem Verein entstanden ist, in vollem Umfang ersetzt haben.“
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Hansa-Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann: „Wir lehnen den Deal ab. Wir möchten den Schaden, der dem Verein entstanden ist, in vollem Umfang ersetzt haben.“

Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann: „Wir möchten den Schaden, der dem Verein entstanden ist, in vollem Umfang ersetzt haben.“

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28. März 2014, 19:30 Uhr

Überraschende Kehrtwende im Prozess um den Ticketbetrug beim FC Hansa: Der geprellte Fußballverein lehnt einen Vergleich mit dem Angeklagten Guido G. ab. Der 47-Jährige, der sich vier Jahre lang beim Ticketverkauf bereichert haben soll, hatte am Montag seinem Ex-Arbeitgeber eine Entschädigung von 220 000 Euro angeboten. „Den Deal lehnen wir ab. Wir möchten den Schaden, der dem FC Hansa entstanden ist, in vollem Umfang ersetzt haben“, erklärte am Freitag Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann. Neben der veruntreuten Summe von 213 000 Euro fordert der Verein fünf Prozent Zinsen und die Erstattung der Anwaltskosten – zusammen rund 239 000 Euro. Der Strafprozess wird am 9. April am Amtsgericht fortgesetzt. Dann könnte ein Urteil erfolgen. Zivilrechtlich dürfte sich der Streit jedoch jetzt länger hinziehen.

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