HC Empor : Teichert Nachfolger von Ziercke

Der jetzige U23-Verantwortliche Robert Teichert wird ab der kommenden Saison Cheftrainer des HC Empor sein. Sein Vertrag gilt für die 2. und 3. Liga.
Robert Teichert

Jetziger U23-Verantwortlicher wird ab neuer Saison Cheftrainer. Empor will morgen bei HSG Nordhorn-Lingen nächsten Auswärtssieg.

svz.de von
05. März 2016, 05:00 Uhr

Robert Teichert wird neuer Cheftrainer des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock. Der 37-Jährige übernimmt die Mannschaft ab der kommenden Saison, sein Vertrag gilt für die 2. und 3. Liga. Der A-Lizenz-Inhaber ist gegenwärtig Lehrer am Christophorus- Gymnasium und seit Saisonbeginn 2015/16 mit dem Aufbau der neuen U 23 des Traditionsvereins betraut. Teichert, der zuvor jahrelang bei Bayer Dormagen II und der dortigen A-Jugend tätig war, dabei wesentlichen Anteil an der Entwicklung von Nachwuchs-Nationalspielern besaß, gilt als Verfechter einer temporeichen Spielweise sowie der Verzahnung des A-Jugend/U23-Bereiches mit der ersten Mannschaft.

Ein Wechsel auf der Trainerposition wird erforderlich, weil der Vertrag des jetzigen Verantwortlichen Aaron Ziercke ausläuft und nicht verlängert wird.

Unter Ziercke wollen die Rostocker morgen (17 Uhr EmslandArena) bei der HSG Nordhorn-Lingen alles versuchen, um im Kampf gegen den Abstieg dem 28:26 beim TV Emsdetten gleich einen weiteren Auswärtssieg folgen zu lassen. Genau wie es beim TVE der Fall war, hat Empor auch gegen die Grafschafter eine lange Durststrecke hinter sich, gewann in Nordhorn letztmals im Januar 1997 (31:25). „Natürlich fahren wir da hin, um nach acht Niederlagen in Serie endlich wieder etwas von dort mitzunehmen“, sagt Jens Dethloff, der aber auch weiß, dass es kein Zuckerschlecken wird: „Trotz diverser personeller Probleme holte die HSG aus den letzten sieben Partien 12:2 Punkte. Allein das unterstreicht die Schwere der Aufgabe.“

Eine Erfolgskomponente sieht HCE-Rückraumspieler Marc Pechstein im „Kopieren“ der Nordhorner Vorgehensweise: „Wir müssen hinten den Kampf annehmen, die Spielzüge des Kontrahenten unterbinden und vorn mit wenig Aussetzern so richtig Musik machen.“ Im ersten Duell dieser Saison ist das beim 27:23 gelungen.
Aaron Ziercke lässt offen, mit welchem System eine Wiederholung dieses Erfolges gelingen soll: „Das wird auf dem Parkett zu sehen sein. Ich kann dem Gegner doch nicht schon vorher alles verraten und ihm so in die Karten spielen. Varianten gibt es viele.“ Zuletzt hatte sich Nordhorn trotz der Siegesserie gegen offensiv ausgerichtete Abwehrreihen schwergetan…


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