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FC Hansa : Talente auf ungewohntem Terrain

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mittelfeldspieler Max Christiansen (17) und Keeper Robin Schröder (18) klopfen an die Tür zum Profi-Kader

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Mit dem defensiven Mittelfeldspieler Max Christiansen (17) und Torhüter Robin Schröder (18) sind auch zwei Bundesliga-A-Junioren des FC Hansa mit im Trainingslager in San Pedro del Pinatar. Beide hatten bereits einige Zeit regelmäßig bei den Profis reingeschnuppert. Während sich bei Max relativ lange vorher abzeichnete, dass er mit nach Spanien reisen würde, bekam Robin erst eine Woche vorher von Vorstand Sport Uwe Vester den endgültigen Bescheid.

Nun sind beide eifrig dabei, ihre individuellen Ziele für das Camp in die Tat umzusetzen. „Ich will mich beweisen und richtig reinhauen, alles geben, keine Angst, sondern Spaß haben an der neuen Erfahrung, die man hier besonders als junger Spieler bekommt“, meint Max. „Die Vorfreude war enorm, sich mit der Mannschaft eine Woche komplett auf Fußball zu konzentrieren. Ich versuche so viel wie möglich zu lernen und meine beste Leistung abzurufen“, sagt Robin.

Der Keeper kam 2007 vom FSV Bentwisch zum FC Hansa. Er wurde in Güstrow geboren und besucht die zwölfte Klasse am Rostocker Christophorus-Gymnasium. Der gebürtige Flensburger Christiansen, der 2011 von Holstein Kiel gewissermaßen die Ostseeküste entlang in Richtung Osten wechselte, sich auf der „Sechs“ am wohlsten fühlt, erwirbt in diesem Jahr an der Heinrich-Schütz-Realschule die Mittlere Reife. Beide wirkten im Testspiel am Mittwoch gegen den Mar Menor CF (2:0) mit. Max kam in der ersten Halbzeit an der Seite des alten Hasen Milorad Pekovic (36) zum Einsatz: „Die Belastungen sind hoch, die Beine schwer, deshalb war ich relativ zufrieden, auch wenn ich mir noch ein bisschen mehr vorgenommen hatte.“

Während alle Feldspieler außer Rekonvaleszent Leonhard Haas (für den der Drittliga-Auftakt 2014 heute in einer Woche beim VfB Stuttgart II zu früh kommt) jeweils 45 Minuten randurften und im Tor Johannes Brinkies durchspielte, saß Schröder ohne Einsatzchance auf der Bank. Bis sich in der zweiten Hälfte Nikolaos Ioannidis verletzte und signalisierte: Es geht nicht mehr. „Die anderen waren schon zurück im Hotel. Da hat Trainer Andreas Bergmann mich gefragt, ob ich mir das zutraue. Dann zog ich mich um (wobei er das Trikot des Griechen überstreifte – d. Red.) und bin rein. Im Feld spielte ich zuletzt in der D-Jugend als Rechtsaußen“, schmunzelt der 18-Jährige.

In der 2. Halbserie will sich Max Christiansen, der 2013 als noch B-Jugendlicher und dennoch als Stammkraft mit den A-Junioren des Vereins Deutscher Vize-Meister wurde, „so gut wie möglich weiterentwickeln. Ich freue mich riesig über die Chance, bei den Profis Fuß fassen zu dürfen.“ Zwar läuft der Vertrag des Mittelfeld-Talents in diesem Sommer aus, dennoch besitzt der FC Hansa die Option, den Kontrakt mit dem früheren U17-Nationalspieler um weitere zwei Jahre zu verlängern.

Robin Schröder ist jemand, der sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellt. „Wenn ich mit meiner eigenen Leistung zufrieden bin, sind es die anderen auch. Daran arbeite ich und konzentriere mich in erster Linie auf mich selbst.“

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