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Handball : SVW-Mädels mit unnötiger Pleite

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Warnemünder Handballerinnen lassen zu viele Chancen aus und verlieren das Spitzenspiel der MV-Liga gegen den Stralsunder HV mit 25:27

In der MV-Liga der Handball-Damen schiebt sich an der Spitze alles weiter zusammen. Fünf Mannschaften haben noch eine Chance auf den Landestitel, darunter auch der SV Pädagogik Rostock und der SV Warnemünde. Der Bad Doberaner SV kämpft dagegen um den Klassenerhalt.

SV Pädagogik Rostock – HSV Grimmen 20:20 (9:9)

Außenspielerin Kerstin Awe sorgte in allerletzter Sekunde für den Punktgewinn der Gastgeberinnen, die weit vom Titel träumen können.

Die Rostockerinnen liefen zumeist einem knappen Rückstand hinterher. Zur Pause stand es 9:9. Trotz aller Bemühungen lag der Spitzenreiter auch zwei Minuten vor Spielende noch immer mit 18:20 hinten. „Angetrieben von einem wieder einmal fantastischen Publikum gelang Kerstin Schümann der Anschlusstreffer zum 19:20. Und als unsere Abwehr den letzten Angriff der Gäste entschärfte, nutzten wir diesen Ballgewinn für das Tor zum Ausgleich“, freute sich Trainer Roman Winter.

Nach langer Wettkampfpause gab Maxi Bergel, die beim Nachbarn SV Warnemünde das Handball-Abc erlernte, ihren Einstand für Pädagogik. Auch Inas Knark ist neu im Team.

Pädagogik: Heike Suckow, Maxi Bergel – Kerstin Schümann 5/1, Ines von der Heyden 3, Julie Klützow 1, Elke Jordan, Anne Nickel 3/1, Inas Knark 4, Kerstin Awe 3, Stefanie Asmus, Caroline Zierus, Nele Poltermann, Peggy Wandel 1

Bad Doberaner SV –Stavenhagener SV 19:23 (9:15)

Es war die elfte Punktspiel-Niederlage in Folge. „Der Rückstand mit dem 9:15 zur Pause war letztlich zu groß, auch wenn wir uns in der zweiten Halbzeit deutlich besser präsentieren. Vor allem in der Abwehr waren wir präsenter. Aber aus vielen Ballgewinnen haben wir nach vorne hin zu wenig gemacht“, sagte DSV-Trainer Torsten Römer.

Der Coach haderte aber auch mit etlichen Entscheidungen des einzigen Unparteiischen, der „grottenschlecht“ war und seine Mannschaft „aus dem Konzept gebracht“ hat.

Bad Doberaner SV: Anne Stahnke – Betty-Jo Dobbert 3/1, Anne Münickel 7/5, Mia Menzel 1, Sabrina Couball, Annemarie Lenz, Maja Nowak, Julia Krause, Christin Lüth, Astrid Kraeft 3, Susanne Meyer 5

SV Warnemünde – Stralsunder HV 25:27 (11:13)

„Schlecht gespielt und verdient verloren“, so der Kommentar von ehemaligen SVW-Trainer Frank Griese, der sich nach der unnötigen Niederlage des SV Warnemünde gegen den Stralsunder HV von der Tribüne aus in Richtung Ausgang begab. Ähnlich sah es auch Jaqueline Zunft, die aktuell gemeinsam mit Christian Lander das Sagen auf der Warnemünde Bank hat. „Trotz des Sieges im Hinspiel haben wir unserem Team mit auf den Weg gegeben, noch zwei Schippen draufzulegen. Aber dafür reichte es nicht. In keiner Phase des Spiels wurde ordentlich Dampf gemacht.“

Die 19:18-Führung war die einzige für die Gastgeberinnen. Neben etlichen hundertprozentigen Chancen wurden auch zwei Siebenmeter nicht genutzt. Vor allem die erfahrenen Spielerinnen versagten. Die Enttäuschung bei den 120 Zuschauern war riesengroß.

SVW: Annalena Knopp, Susanne Stutz – Maria Kessy Czarschka 4/1, Liesa Kunert, Franziska Schön 8, Sandra Johannisson, Lena Schmidt 4, Leandra Schwebke, Neeltje Uphoff 4, Julia Kluth 2, Josy Jodmikat 3, Greta Tack, Katharina Pingel



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