Volleyball : SVW erkämpft ersten Heimsieg

Einen starken Auftritt hat Lucas Kowalkowski abgeliefert. „Er ist eine der Säulen gewesen. Das geht leider ein bisschen unter. Er hat wenig Ballkontakte, aber bringt diese dann trotzdem noch gut rein – das hat er gut gemacht“, lobte ihn SVW-Coach Christian Hinze.
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Einen starken Auftritt hat Lucas Kowalkowski abgeliefert. „Er ist eine der Säulen gewesen. Das geht leider ein bisschen unter. Er hat wenig Ballkontakte, aber bringt diese dann trotzdem noch gut rein – das hat er gut gemacht“, lobte ihn SVW-Coach Christian Hinze.

Die Warnemünder Volleyballer gewinnen in der 2. Bundesliga Nord vor 450 Zuschauern in der Ospa-Arena mit 3:0 gegen DJK Delbrück

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08. Januar 2018, 13:37 Uhr

Was ein Auftakt in das Volleyball-Jahr 2018 für die Jungs des SV Warnemünde: Die Hansestädter haben gestern vor 450 Zuschauern in der Ospa-Arena ihren ersten Heimsieg feiern können – sie schlugen DJK Delbrück nach 65 Minuten eindeutig mit 3:0 (25:21, 25:12, 25:22). Die Gastgeber wirkten von Beginn an konzentrierter, griffiger und zeigten den deutlicheren Willen, zu siegen. „Dieser erste Heimsieg ist natürlich erleichternd, weil wir auch wissen, dass wir drei Punkte mitgenommen haben und vom Tabellenende wegrutschen. Das ist ganz schön“, sagt SVW-Trainer Christian Hinze.

Vor allem mit dem aufopferungsvollen und leidenschaftlichen Auftritt als Mannschaft begeisterten die Hansestädter ihre Anhänger. „Dass wir uns aber im dritten Satz fast um den eigenen Lohn gebracht oder sogar in Gefahr geraten, einen vierten zu spielen. Das treibt einen dann immer noch zur Weißglut. Aber das ist heute egal, wir haben das durchgezogen“, zeigt sich Hinze nicht ganz zufrieden. Und tatsächlich bäumte sich der Gegner im dritten Abschnitt noch einmal auf und konnte in diesem sogar zum ersten Mal im gesamten Spiel mit 6:5 in Führung gehen. „Das Problem war, dass wir noch Bälle nehmen, die ins Aus fliegen. Aber das ist ein Punkt Erfahrung, den die jungen Leute, die in der Annahme stehen, erst langsam reinbekommen“, erklärt Hinze weiter. Schnell glichen die Rostocker aus und übernahmen dann wieder vollends das Ruder. Aber anders als noch im zweiten Satz, in dem sie den Gästen keine Chance ließen. „Es war zwischendurch sau schwer für uns. Delbrück ist nur mit der halben Mannschaft angereist – und wir hatten Angst, dass wir die Situation nicht nutzen. Aber man muss eingestehen, dass Delbrück einfach zu schwach war“, so der Coach.

Zum wertvollsten Spieler aufseiten der Hausherren wurde der eigentliche Zuspieler Josef Günther, der aufgrund von Ausfällen nun aber schon seit fast einem Jahr Diagonalspieler ist, gewählt. „Ich bin natürlich etwas stolz. Es ist toll vor so einer Kulisse zu spielen und dann noch zu gewinnen. Die drei Punkte sind sehr wichtig. Wir haben uns das erhofft und im Endeffekt war es auch ein Muss“, sagt der 20-Jährige.

SV Warnemünde: Schille, Strübing, Günther, Liefke, Kowalkowski, Mehlberg, Ernst, Jagusch, Rode

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