Handball-MV-Liga der Frauen : SVW-Abstieg rückt näher

Warnemündes Judith Eisenberger verdiente sich mit ihrem Einsatz gegen den MSV zwar ein Sonderlob, dennoch schlittert ihr Team dem Abstieg aus der MV-Liga entgegen.
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Warnemündes Judith Eisenberger verdiente sich mit ihrem Einsatz gegen den MSV zwar ein Sonderlob, dennoch schlittert ihr Team dem Abstieg aus der MV-Liga entgegen.

Warnemünde unterliegt Mecklenburger SV und kann fast für Verbandsliga planen

svz.de von
18. März 2014, 22:43 Uhr

Am 18. Spieltag in der MV-Liga der Handballfrauen mussten der SV Eintracht Rostock, SV Pädagogik Rostock und SV Warnemünde allesamt Niederlagen hinnehmen.

SV Pädagogik Rostock – HSV Grimmen 18:21 (10:10)

Nach ausgeglichenem Beginn nutzten die Gastgeberinnen ihre stabile und aufmerksame Abwehr für Ballgewinne und eine 8:4-Führung. Grimmen konterte jedoch noch vor der Pause zum 10:10. Nach dem Seitenwechsel warf Pädagogik mit dem 13:10 wieder einen knappen Vorsprung heraus. „Eine doppelte Unterzahl und eine weitere Zeitstrafe gegen uns machten allerdings unsere Hoffnungen zunichte“, schildert Pädagogik-Trainer Roman Winter die entscheidenden Szenen. „Die Gäste holten auf und trafen auch danach fast nach Belieben.“ Zehn Grimmener Tore am Stück zum 20:13 bedeuteten die Entscheidung.

SV Pädagogik: Heike Suckow – Nadine Zietal, Kerstin Schümann 5/4, Kirsten Klützow 1, Heike Conrad, Peggy Wandel 2, Elke Jordan, Anne Nickel, Jenny Birnbaum 7, Alexis Waack 2, Yasmin Sitarek 1

SV Eintracht Rostock I – Stralsunder HV 23:29 (13:17)

Zwar zeigte die Eintracht gegen den Zweiten eine ansprechende Leistung, aber am Ende fehlte das Durchsetzungsvermögen, um eine Niederlage zu verhindern. „Wir bemühten uns redlich, fanden aber zu selten den direkten Zug zum Tor und waren auch aus dem Rückraum nicht druckvoll genug“, so SVE-Trainer Ralf Steinke.

Zunächst waren die Einheimischen mit einer 4:0-Führung am Drücker. Das schockte aber die Gäste nicht, machte sie eher munter. Stralsund war vor allem in der Abwehr gut organisiert. Auch im Angriff spielte das Team die klarere Linie. So lag Eintracht schon zur Pause mit 13:17 hinten. Auch nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Gastgeberinnen um eine Resultatsverbesserung, konnten aber nur auf 17:22 (43.) und 20:25 (52.) verkürzen.

SV Eintracht: Anne Marner – Saskia Hantel 5/2, Juliane Heinze 2, Elisa Fritz 5/1, Claudia Hering, Maria Woehl 1, Christin Lüth 4, Hanna Brandt 3, Jenny Bittkau 3, Laura Jankowski, Jenny Zeume

Mecklenburger SV – SV Warnemünde 25:19 (10:10)

Statt sich für die zuletzt schwachen Leistungen zu rehabilitieren, musste der SVW die nächste Niederlage quittieren und steht mit einem Bein in der Verbandsliga.

Die Ostseestädterinnen, bei denen Regisseurin Franziska Schön diesmal von der Trainerbank aus die Kommandos gab, standen in der Abwehr solide, aber vergaben vorne gerade in der Schlussviertelstunde zu viele Chancen. Nach dem 10:10 zur Pause reichten Konzentration und Kraft bei den Gästen nur bis zum 15:15. Danach zogen die Einheimischen auf 21:17 weg und spielten die Partie clever runter. Lobenswert ist der kämpferische Einsatz von Judith Eisenberger.

SVW: Karolin Fink, Mandy Kunkel – Julia Krause, Julia Gaul 3, Judith Eisenberger 6/2, Claudia Dombrowski 1, Kathleen Wutschke 4, Victoria Grube 1, Stefanie Kasch 1, Sarah Wollmann 2/2, Kathleen Lewandowski


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