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Handball-Landespokal Frauen : SV Pädagogik läuft Zeit davon

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostockerinnen scheitern im Achtelfinale knapp / Auch MV-Ligist Doberaner SV ist ausgeschieden

Das Viertelfinale im Handball-Landespokal der Frauen ist komplett. Demnach zog der Schwaaner SV, der sich am Wochenende gegen Greifswald durchsetzte, in die Runde der besten acht Teams ein. Mit dabei ist auch der Rostocker HC II, der ein Freilos hatte. Dagegen schieden mit dem SV Pädagogik Rostock und dem Bad Doberaner SV zwei MV-Ligisten aus der Region im Achtelfinale aus.

SV Pädagogik Rostock – Mecklenburger SV 25:26 (12:13)

Die Gäste erwischten mit einem 5:2 den besseren Start und lagen auch zur Pause mit 13:12 vorne. „Es war eine spannende und ausgeglichene Begegnung, in der beide Mannschaften trotz der längeren Trainingspause eine ansprechende Leistung ablieferten“, schätzte Pädagogik-Trainer Roman Winter ein.

Nach dem Seitenwechsel zog der Mecklenburger SV auf 18:15 (37.) etwas weg, doch die Rostockerinnen konterten mit vier Toren in Folge zum 19:18 und lagen auch noch beim 21:20 (47.) in der Vorhand. „Anstatt die Chancen geduldig herauszuspielen, wurde unser Team hektisch. Das spielte den Gästen in die Karten“, so der Rostocker Coach. Dadurch bestraften Mecklenburg jeden Fehler und zog vorentscheidend auf 26:22 davon. Am Ende reichte Pädagogik die Zeit nicht mehr, um den Spieß umzudrehen.

SV Pädagogik Rostock: Julia Biermann, Heike Suckow – Kerstin Schümann 4, Kirsten Klützow, Catharina Drobek, Sandra Nitsch 8/2, Nicole Ohse 3, Stefanie Sitarek, Nadine Zietal, Julie Klützow, Jenny Birnbaum 4, Alexis Waack 2, Caroline Zierus, Yasmin Sitarek 4

Schwaaner SV – Handball SG Greifswald 22:20 (8:5)

„Trotz arger Besetzungsprobleme, fast jede Spielerin musste auf einer ungewohnten Position spielen, gelang uns dieser Erfolg“, sagte die verletzte Katrin Bolte, die für den verhinderten Trainer Christian Graf die Geschicke Schwaans von der Bank aus lenkte. „In der Abwehr wurde aggressiv gedeckt, so dass Greifswald vor allem aus dem Rückraum nicht zum Erfolg kam. Und im Spiel nach vorne gelang es uns, unser System erfolgreich bis zum Torabschluss durchzuspielen.“

Die Interimstrainerin war besonders mit der Leistung von Torfrau Monique Utzmann zufrieden und lobte Daniela Zastrau für den unermüdlichen Einsatz in der Abwehr und im Angriff. Am Ende trugen sich sogar alle Spielerinnen in die Torschützenliste ein.

Schwaaner SV: Monique Utzmann – Stefanie Vogt 1, Peggy Burchert 6, Daniela Zastrau 2, Grit Matuschek 2, Josephine Patzner 5, Julia Müller 4/2, Maria Eick 1, Mandy Franz 1

SV Crivitz – Bad Doberaner SV 30:21 (14:8)

Die Münsterstädterinnen schieden beim Verbandsligisten SV Crivitz, der in der vergangenen Saison aus der höchsten Spielklasse des Landes abgestiegen war, mit einer recht deutlichen 21:30-Niederlage aus. DSV-Trainer Torsten Römer schob die Niederlage auf die fehlenden Trainingseinheiten über die Feiertage. „Crivitz hat verdient gewonnen. Wir haben einfach zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht“, so sein Kommentar. Die Doberaner Damen lagen von Beginn an hinten und hatten mit dem 8:14 zu Pause den Anschluss schon verloren.

Bad Doberaner SV: Claudia Krause, Anne Stahnke – Anja Frank 6/3, Annemarie Lenz 2, Katrin Wende 2, Anne Münickel 2, Maja Nowak 1, Josefine Zädow 5, Bonnie Rosenkranz 1, Theresa Ott, Astrid Kraeft 1, Marita Wuttig 1

Weitere Ergebnisse Achtelfinale: SSV Einheit Teterow (VL) – SV Grün-Weiß Schwerin II (MVL) 20:18, HSV Grimmen (MVL) – SG Bützow-Güstrow (MVL) 28:21, Parchimer SV (BL) – Stavenhagener SV (MVL) 16:20 und SV Grün-Weiß Schwerin IV (BL) – HSV Insel Usedom (VL) 32:14


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